Nach einer anstrengenden und arbeitsreichen Woche melde ich mich hier zurück aus Berlin – natürlich mit einigen Fotografien im Gepäck. Die Bilder werde ich auch unbearbeitet in der Galerie veröffentlichen, sobald sie endgültig gesichtet sind. Von Montag bis einschließlich Mittwoch war ich beruflich in meiner Funktion als Systemadministrator zu Gast auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB), der weltweit größen Fachmesse rund um das Reisebusiness. Aufgrund der Tatsache, dass mein Trolley schon sehr gut gefüllt war, reiste ich nur mit kleiner Kamera-Ausrüstung. War ja auch nicht geziehlt als Fototour gedacht – aber ein paar tolle Aufnahmen sollten dennoch mit drin sein.

Montag Morgen, es ist saukalt in Berlin und ich mache mich zunächst mit dem Bus vom Flughafen Tegel auf richtung Hotel am Alexanderplatz. Nach der Anmeldung im Hotel kurz aufs Zimmer um danach die Zeit zum Fotografieren noch möglichst gut nutzen zu können. Schließlich war ich für Nachmittag bereits am Messezentrum verabredet. Zunächst entstanden ein paar Aufnahmen am Alexanderplatz bis ich einen Wegweiser richtung Brandenburger Tor entdeckte. Ist ja gar nicht mal so weit… also habe ich mich zu fuß richtung Brandenburger Tor geknipst. Ein paar Meter weiter kommt dann ja bereits das Bundestagsgelände. Leider ist es bereits seit November weitläufig durch die Polizei abgesperrt – das hat mich aber trotzdem nicht davon abgehalten, einmal eine Runde entlang der Absperrung zu drehen. Anschließend dann zu Fuß wieder zurück zum Alexanderplatz – die Tour schafft man locker in drei bis vier Stunden und ich kann jedem in Berlin empfehlen, diese Strecke auf Schuster´s Rappen zurückzulegen.

Ab Montag Nachmittag und auch den gesamten Dienstag war ich dann damit zu gange, das IT-Equipment am Messestand einzurichten. Computer aufstellen und anschließen, das Netzwerk herstellen, kucken ob auch jede Präsentation auf dem richtigen Monitor läuft. Ein nicht ganz unerhebliches aber dennoch lösbares Problem gab es dann noch mit dem Internet.

Mittwoch war der erste Messetag und entsprechend viel los! Am Morgen hieß es zunächst mal darauf zu achten, dass alle Systeme auch wirklich wieder so laufen, wie sie es am Dienstag taten und anschließend etwas Assistenztätigkeit für Kollegen die mit ihren Notebooks ans Netz wollten. Im Anschluss hatte ich dann auch noch etwas Zeit gefunden, mich auf der ITB herzumzutreiben – natürlich mit meiner EOS 500D, die ich nicht mehr aus der Hand legte. Ägypten und Dubai hatten optisch wirklich sehr gelungene Messestände. Nach der ITB, auf dem Rückweg zum Hotel legte ich noch kurz einen Zwischenstopp am Potsdamer Platz ein – viele neue und moderne Gebäude – jedoch wäre die Wirkung sicherlich besser, wenn sich das Wetter von einer besseren Seite gezeigt hätte.

Hier geht es zur Bildergalerie über meinen Besuch in Berlin

Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch in Berlin. Ich möchte auf jedenfall nochmal eine Fototour veranstalten und auch einige Nachtaufnahmen erstellen. Wann das sein wird ist noch ungewiss – erst mal kommt noch die Fototour “Nürnberg bei Nacht”, die ich krankheitsbedingt leider verschieben mussste.

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2 Kommentare on Zu Gast in Berlin

  1. Aber ich hoffe doch, dass Du die Stadt noch mindestens einmal besuchst, besser bestimmt noch viele Male. Berlin ist groß, Berlin verändert sich ständig, leider nicht immer zum Vorteil des Fotografen, gerade wieder erlebt, im Moment geht rund um die Museumsinsel gar nichts mehr, weil alles mit häßlichen Bauzäunen abgesperrt ist. Und selbst in meiner so geliebten Nachtfotografie gibt das dann kein schönes Bild. Also zwei Jahre warten und dann klappt’s auch mit der Museumsinsel wieder ;-)
    Deine Fotos sind übrigens klasse, auch ich fotografiere gerne nachts und bin immer wieder beeindruckt, was man da an Stimmung rausholen kann.

  2. Ja die Baustellensituation hat sich in der Innenstadt also rund um das Gründungsviertel noch verschärft, da die U5/U55 Baustelle die ganze “Unter den Linden” verunstaltet und dazu kommt der Bau des Stadtschlosses. Wirklich kein Spaß für Fotografen und das Wetter bitte nicht zu vergessen, 2013 ist eine absolute Katastrophe für uns Fotografen. Ich habe noch nie so wenige Fotos wie in den letzten Monaten gemacht, ein Trauerspiel.

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