Zeitautomatik

d-imago am 28. September 2010

Hierbei sind sicherlich nicht nur die berühmten Formel 1 Rennen gemeint, die man sich als Zuschauer nur von der Trübüne aus mit extrem langen Brennweiten einigermaßen dynamisch und die Rennboliden formatfüllend fotografieren kann. Es sind vielmehr die vielen kleineren lokalen Veranstaltungen, die man hautnah miterleben kann und die dementsprechend fotografisch sehr ergiebig sind.

Will man fahrende Fahrzeuge einfangen, eigenen sich Kurven als Standorte besonders günstig. Die Autos sind hier meist langsamer und der Blick auf das Fahrzeug ändert sich in kurzer Zeit von der Frontal- über die Seiten- zur Rückansicht. Man muss als Fotograf nicht nur richtig schnell sein und die Kamera richtig vorbereiten. Die Brennweite hängt vom Standort ab, ein Telezoom mit längeren Brennweiten ist hier meist von Vorteil und Objektiven mit Bildstabilisator sollte man unbedingt vorziehen.

Die Belichtungseinstellungen kann man getrost der Kamera überlassen. Wenn man selbst noch nicht so versiert ist könnte man auch auf das Sportprogramm zurückgreifen. Hier noch einige Funktionen die aktiviert sein sollten, bezogen auf Canon DSLR´s:

* AI Servo
* Reihenaufnahme
* ISO-Automatik

Eben was auch das Sportprogramm automatisch aktivieren würde. Und nicht zu vergessen, kurze Belichtungszeiten können hier sehr von Vorteil sein. Jetzt muss man nur noch einen nicht zu knappen Bildausschnitt wählen, damit die Verfolgung des Motivs mit der Kamera nicht zu schwierig wird. Beim Bildausschnitt sollte man immer daran denken, dass vor dem Fahrzeug mehr Raum bleibt als hinter ihm.

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d-imago am 3. Juni 2010

Gerade wer sich mit der Tierfotografie ernsthaft auseinandersetzen möchte, jedoch noch nicht allzuviel Erfahrung sammeln konnte, sollte sein fotografisches Training mit Haustieren beginnen. So lange es sich um die eigenen Tieren in vertrauter Umgebung handelt, kann man sich wesentlich mehr auf die Bildgestaltung konzentrieren.

Eigentlich muss man bei Tieraufnahmen ähnlich wie bei Kinderaufnahmen vorgehen. Als wichtigste Empfehlung habe ich folgenden Tipp: Auf “Augenhöhe” fotografieren! Dabei ist die Bauchlage oftmals nicht zu vermeiden – auch wenn´s unkomfortabel ist. Ein weiterer, sehr wichtiger Grundsatz ist, dass im Normalfall mindestens ein Auge zu sehen sein sollte – denn auch beim Tier ist der Kopf mit dem Gesicht und den Augen stark charakterisierend.

WeiterlesenHaustiere fotografieren

d-imago am 30. Mai 2010

Wer kennt es nicht: Keine Familienfeier ohne Gruppenaufnahme. Für den kreativen Fotografen ist das natürlich ein Horror – aber da kommt man meist nicht drum herum. Wem klingen Sätze wie “Du bist doch Fotograf” oder “Du kennst Dich doch von uns am Besten mit Fotografieren aus!” vom letzten mal noch immer in den Ohren. Und keiner hat große Lust, gerade auf einer Feier den Buhmann zu spielen. Hier wären wir heute bei den Wurzeln der Fotografie – der Dokumentation! Und ganz egal wie man persönlich dazu steht, man macht dann doch den Anderen eine Freude und gestaltet ein wohl geordnetes Gruppenbild auf dem jeder gut zu erkennen ist und auch noch gut aussieht. Also möchte ich mich heute mal diesem Thema annehmen.

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d-imago am 7. April 2010

Wer wie ich einmal die Leistungsfähigkeit seiner Kamera hinsichtlich der Farbwiedergabe testen möchte, sollte sich zumindest einmal in die bunte Form- und Farbenwelt der Blumen begeben. Nicht ohne Grund ist die Pflanzenfotografie eines der beliebtesten Motivbereiche vieler ambitionierter Hobbyfotografen – neben der Landschaftsfotografie.

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d-imago am 27. März 2010

Av ist die Abkürzung für Aperture value priority, allgemein bekannt unter dem Begriff Blendenvorwahl. Übrigends findet man diesen Begriff kaum in der Dokumentation zu seiner Canon Kamera (wie Ihr ja sicher wisst, habe ich ja eine) – die dortige Übersetzung lautet “Verschlusszeitautomatik”.

Viele Fotografen verlassen sich auf die Einstellung mit der Blendenvorwahl weil sich mit der festen Blendenvoreinstellung lediglich die Belichtungszeit ändert. Die Schärfentiefe selbst, die ja von der eigentlichen Blendenöffnung bestimmt wird, bleibt an sich konstant.

Stellt der Fotograf auf eine offene Blende (kleine Blendenzahl) hat er die Sicherheit, dass seine Kamera in diesem Programm die kürzest mögliche Belichtungszeit wählen wird. So reduziert sich die Gefahr von verwackelten Bildern. Auch sieht er das Bild mit der identischen Schärfentiefe im Sucher wie später auf dem Foto.

Kombiniert mit der ISO-Automatik erhält man somit einen enorm großen Bereich für die Zeitautomatik, wenn man bedenkt, dass der automatisch gesteuerte Zeitenbereich bei meiner EOS 500D von 1/4000 Sekunde bis 30 Sekunden reicht.

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