Weißabgleich

d-imago am 2. Juli 2010

Dieses Thema bietet sich förmlich als Ergänzung zum zuletzt veröffentlichten Artikel über den Weißabgleich an. Heute dreht sich alles um den manuellen Farbabgleich. Dieser ist jedoch nur von Nöten, wenn es auf höchste Farbgenauigkeit ankommt oder für den Fall dass man für eine Blitzanlage, Reproeinrichtung oder Kaltlicht-Makrobeleuchtung den optimalen Weißabgleich ermitteln möchte. Dann bleibt meist fast nur die manuelle Einstellung. Über vorher angefertigte Referenzaufnahmen schafft man sich die notwenige Grundlage zur Ermittlung der eigenen individuellen Korrekturwerte. Eigentlich könnte man auch Farbstiche welche durch einen ungenauen Weißabgleich entstehen mittels Bildbearbeitung korrigieren – dies ist aber auch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.

Am Besten erstellt man Referenzaufnahmen von einer Weißabgleichskarte wie zum Beispiel die Gretag-Macbeth Munsell Weißabgleich- oder Graukarte. Sie ermöglicht es in einer kontrollierten Studioumgebung einen schnellen, korrekten und vor allem einen reproduzierbaren Weißabgleich vorzunehmen. Hierzu muss man auf die Weiß- oder Graufläche manuell scharf stellen und man sollte mittels Programmautomatik belichten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Testaufnahme unter den gleichen Lichtbedingungen wie sie für die eigentliche Aufnahme herrschen sollen gemacht wird.

WeiterlesenManueller Farbabgleich

d-imago am 25. Juni 2010

Heute dreht sich alles um den Weißabgleich. Übrigends im Englischen White Balance genannt. Aus diesem Grund findet man auch recht häufig die Abkürzung WB auf Kameras und teilweise auch in Bildbearbeitungssoftware und RAW-Plugins.

Der Weißabgleich reguliert den Unterschied zwischen Farbsensibilisierung des Aufnahmesensors und der Lichtfarbe der Beleuchtung. Die Farbtemperatur des Lichts wird in Kelvin angegeben und kann bekanntermaßen je nach Art der Beleuchtung oder Tageszeit sehr stark schwanken. Aber das kann ja alles in einem älteren Artikel von mir hier nachgelesen werden. Digitale Spiegelreflexkameras wie zum Beispiel auch meine EOS 500D von Canon können sich wie auch das menschliche Auge, den veränderten Farbtemperaturen anpassen. Dies wird durch den automatischen Weißabgleich realisiert. Es gibt dazu noch eine Reihe weiterer gebräuchlicher Lichtsituationen für die es bereits vordefinierte Weißabgleich Einstellungen gibt welche der Fotograf nur noch aus dem Menü seiner Kamera abrufen muss. Eine kleine Übersicht dazu befindet sich am Ende des Artikels. Weicht aber der eingestellte Farbtemperaturwert von den vorhandenen Lichtbedingungen ab, wird das Bild farbstichig. Eine zu hohe Einstellung der Farbtemperatur eher warmfarbig; zu niedrig und das Bild wird eher kaltfarbig. Natürlich lässt sich dieser Effekt auch zur Bildgestaltung einsetzen.

WeiterlesenDer Weißabgleich

d-imago am 1. Juni 2010

Das Glas als Fläche oder Form ist immer eine fotografische Herausforderung. Reflexionen und Spiegelungen sind immer genau dort, wo sie stören! Glas als Fläche findet man auf vielen Architekturaufnahmen. Bei den riesigen Glasflächen moderner Gebäude bekommen Spiegelungen sogar eine entscheidende Bildwirkung. Je nach Aufnahmewinkel findet sich die Nachbarlandschaft oder der Himmel mehr oder weniger stark verzerrt in den Glasflächen wieder. Bereits geringe Standortveränderungen des Fotografen zaubern neue Bilder.

Aber nicht immer sind Spiegelungen auch erwünscht. Der fotografische Blick durch die Schaufensterscheibe oder die Aufnahme eines verglasten Bildes sollten nicht gerade durch undefinierte Licht- und Schattenformen beeinträchtigt werden. Hier bleibt nur der Standortwechsel oder aber auch der Einsatz eines Polarisationsfilters.

WeiterlesenDas Glas

d-imago am 13. Mai 2010

Es gibt aber auch viele Gelegenheiten, bei denen man die angenehme Seite des Feuers im Bild einfangen kann. Das gebotene Licht ist zwar schwach, die stimmungsvollen Ergebnisse dafür jedoch umso stärker. Der Trick dabei ist es, das Maximum aus der Sensorempfindlichkeit der Kamera herauszuholen.

WeiterlesenFeuer

d-imago am 8. April 2010

Besonders eindrucksvolle Bilder entstehen meistens unter besonderen Lichtverhältnissen. Hierzu zählen natürlich auch die Morgen- und Abenddämmerung. Weil diese Dämmerungsphasen lediglich recht kurz andauern, muss man entweder sehr spontan reagieren, wenn man zufällig gerade auf eine interessante Licht- und Motivsituation trifft, oder man plant so etwas langfristig im Voraus.

WeiterlesenDämmerung

d-imago am 16. März 2010

Anfang Februar war ich im Naturkunde Museum in Karlsruhe. Viele Exponate befinden sich in Aquarien bzw. Terrarien und an sich auch sehr dankbare Motive. Gerade für Anfänger wie mich ;-)

Die erste Erkenntnis, zu der ich dann prompt nach der ersten Aufnahme kam lautete Blitz = doof! Also gleich wieder weg damit und etwas mit den ISO-Werten experimentiert. Kurz hatte ich auch mal die ISO-Automatik ausprobiert aber gerade bei schlechter beleuchteten Aquarien kommt diese scheinbar auch an ihre Grenzen.

WeiterlesenAquarien