Tierfotografie

d-imago am 14. September 2010

Schmetterlinge sind einerseits sehr wunderschöne Geschöpfe und stellen immer wieder ein gutes Motiv dar. Gleichzeitig stellen sie auch ein gutes Trainingsobjekt für die Tier- und Makrofotografie dar. Hier kann man sehr gut lernen, was Fluchtdistanz bedeutet denn viel näher als 30 bis 50 cm lässt ein gesunder Schmetterling bei voller Sonneneinstrahlung keinen Menschen an sich heran. Recht schnell fündig kann man werden, indem man geziehlt Ausschau nach Sommerflieder Büschen hält – dann ist schnelle Reaktion geboten da so ein Schmetterling nur sehr selten ruhig sitzen bleibt.

Bessere Chancen, die volle Schönheit der ausgebreiteten Flügel einzufangen hat, wer das Motiv der Begierde beim Sonnenbad aufspürt. Dann heisst es vorsichtig annähern und mit langer Brennweite erst mal aus sicherer Entfernung die ersten Aufnahmen machen. Dann kann man sich langsam, ohne hastige Bewegungen näher heranbewegen und sollte dabei immer wieder ein paar Bilder machen bis man die Fluchtdistanz des Tieres erreicht hat. Und mit etwas Glück erwischt man dann den Schmetterling genau im Moment des Abflugs frei über seinen Ruheplatz schwebend.

Das Fotografieren von Schmetterlingen und Insekten gehört in das Gebiet der Nahbereichsfotografie.

WeiterlesenDas Fotografieren von Schmetterlingen

d-imago am 15. Juli 2010

Wenn man sich bei diesem Thema nicht nur mit gelegentlichen Aufnahmen der lieben Entlein auf dem See zufrieden gibt, betritt man sehr bald ein besonders spannendes Gebiet der Tierfotografie. Hierbei kann die Brennweite einfach nicht lang genug sein, um die kleinen Modelle auch über weite Entfernungen formatfüllend aufnehmen zu können, was wiederum ein sehr stabiles Stativ mit möglichst leichtgängigem Kugelkopf zur Bedingung macht. Vögel zu fotografieren erfordert sehr viel Geduld und Detailwissen über ihre Verhaltensweisen. Wo sind die Reviere, die Stamm- und Nistplätze, das heißt Jungvögel im Nest sollte man besser in Ruhe lassen und auch mal auf ein spannendes Motiv verzichten. Viele Vögel reagieren äußerst sensibel auf Störungen. Im schlimmsten Fall geben sie sogar ihr Gelege auf. Hat man jedoch aus für die Vögel sicherer Entfernung freien Blick auf das Nest oder das Einflugsloch, wird selbst ein eher strengerer Vogelschützer keine Einwände haben.

WeiterlesenVogelaufnahmen

d-imago am 10. Juli 2010

“Wenn Du unbedingt mit Deiner Eos 500D abtauchen willst, kommste um ein spezielles Unterwassergehäuse nicht herum!” So lautete das Fazit eines befreundeten Fotografen zum Thema Unterwasserfotografie und welches Equipment man dazu verwenden sollte.Zur Urlaubszeit wohl gerade die richtige Diskussion ;-)

Das ist nun eine sehr verallgemeinerte Darstellung und naja wer nun lediglich schnorcheln möchte, für den wird sich die Anschaffung wohl eher weniger lohnen. Da ist der Kauf einer wasserdichten Sucherkamera, wie es sie von verschiedenen Kamera Herstellern gibt, wohl wesentlich sinnvoller. Beim Kauf einer solchen sollte man auf eine möglichst kurze Weitwinkeleinstellung und eine sehr kurze Naheinstelldistanz (Makromodus).

Beim Stöbern im Internet bin ich auf das Unterwassergehäuse von Ikelite gestoßen. Es ist aus klarem Polykarbonat und bis zu einer Tiefe von 60 Meter wasserdicht. Alle funktionen meiner Eos 500D bleiben auch unter Wasser sicher bedienbar. Die Beschreibung klingt schon mahl sehr vielversprechend – jedoch für einen Preis von gut 1250 Euro wohl auch das Mindeste was ich hier erwarte.

WeiterlesenUnterwasseraufnahmen

d-imago am 13. Juni 2010

Vergangenen Freitag hat endlich einmal das Wetter gepasst und so hab ich mich spontan mitsamt meiner Kamera auf mein Fahrrad geschwungen und bin mal eben zum Nürnberger Tiergarten geradelt. Das Wetter war richtig toll und mir sind immerhin ein paar brauchbare Bilder gelungen. Diese wollte ich Euch auch nicht ganz vorenthalten und habe bereits den Galerie-Bereich entsprechend erweitert.

Blöd war allerdings, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, mir ein Tele-Objektiv zu kaufen. Die ganzen Aufnahmen habe ich mit dem Kit-Objektiv gemacht. Dem Objektiv fehlt es dann doch deutlich an Brennweite. Das hätte ich mir selbst ja auch denken können – aber ich hatte ja eigentlich auch nur das Ziel verfolgt, die Kamera bei Tieraufnahmen auszuprobieren. Etwas mit der Blenden- und der Zeitautomatik experimentieren. Erforschen, wie die Kamera auf unterschiedliche Lichtsituationen reagiert. Einfach auch mal zu kucken, welche Auswirkungen es auf ein Motiv hat, wenn man mehrfach den eigenen Standort verlagert – gerade in einer weitläufigen Anlage.

WeiterlesenDer Tiergarten in Nürnberg

d-imago am 3. Juni 2010

Gerade wer sich mit der Tierfotografie ernsthaft auseinandersetzen möchte, jedoch noch nicht allzuviel Erfahrung sammeln konnte, sollte sein fotografisches Training mit Haustieren beginnen. So lange es sich um die eigenen Tieren in vertrauter Umgebung handelt, kann man sich wesentlich mehr auf die Bildgestaltung konzentrieren.

Eigentlich muss man bei Tieraufnahmen ähnlich wie bei Kinderaufnahmen vorgehen. Als wichtigste Empfehlung habe ich folgenden Tipp: Auf “Augenhöhe” fotografieren! Dabei ist die Bauchlage oftmals nicht zu vermeiden – auch wenn´s unkomfortabel ist. Ein weiterer, sehr wichtiger Grundsatz ist, dass im Normalfall mindestens ein Auge zu sehen sein sollte – denn auch beim Tier ist der Kopf mit dem Gesicht und den Augen stark charakterisierend.

WeiterlesenHaustiere fotografieren