Spiegelreflexkamera

d-imago am 7. September 2010

Heute möchte ich ein paar Zeilen über die EOS 60D von Canon verfassen, die demnächst auf der Photokina vorgestellt wird. Leider bot sich mir noch keine Gelegenheit, die Kamera mal vorab in Händen zu halten – aber die Eckdaten klingen schon mal vielversprechend ich versuche dennoch nich euphorisch zu werden und werde hier die wichtigsten features mit meiner EOS 500D vergleichen:

* 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
* neue kreative Möglichkeiten
* Dreh- und schwenkbarer, 7,7 cm großer LCD-Bildschirm im Format 3:2
* 1080p Full-HD Videos
* DIGIC 4
* ISO-Bereich von 100 bis 6400; erweiterbar auf ISO 12800
* Serienaufnahmen mit bis zu 5,3 Bilder/s mit Pufferspeicher für maximal 58 JPEG komprimierte Bilder
* Weitbereich Autofokus mit 9 AF-Kreuzsensoren
* iFCL-Belichtungsmesssystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen

WeiterlesenDie EOS 60D von Canon

d-imago am 28. August 2010

Heute möchte ich mich mal dem Thema Stative widmen und warum es gut, zwei davon zu besitzen.

Selbst im Zeitalter des Bildstabilisators ist ein Stativ definitiv nicht überflüssig. Eher ganz im Gegenteil. Da braucht man einfach nur an Sachen wie die Movie-Funktion, Langzeitbelichtung, Selbstauslöser oder sehr lange Brennweiten denken. In Heim- und Profistudios sind gute Stative ebenfalls weit verbreitet. Man kommt also trotz Bildstabilisatoren nicht an einem Stativ vorbei. Noch ein sehr gutes Beispiel: Bei Makro- oder Still-Live-Aufnahmen kommt es neben maximaler Schärfe auch auf große Schärfentiefe an. Wenn das Licht nicht optimal ist, muss unter Umständen stark abgeblendet werden. Um das wiederum auszugleichen verlängert man die Belichtungszeit und schon geht ohne Stativ eigentlich fast nichts mehr. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an verschiedenen Stativen für alle denkbaren Verwendungszwecke. Vom kleinen Tisch- oder Klemmstativ über Einbein- bis zu einem breiten Spektrum an Dreibeinstativen reicht das Sortiment.

In Reise- Reportage-, Sport- oder Tierfotografie, also in Bereichen in denen Objektive mit langen Brennweiten zum Einsatz kommen, sehr kurze Belichtungszeiten nicht immer realisierbar sind, die Kamera weitestgehend beweglich sein muss und jedes Gramm Gewicht eine Rolle spielt, haben sich vor allem Einbeinstative bewährt.

Bei den Dreibeinstativen stehen Stabilität und Gewicht in direktem Zusammenhang, was für mich der Grund ist, weshalb ich zwei besitze wie der eine oder andere Fotograf sicherlich auch. Hintergrund ist, dass beim Fotografieren mit relativ schweren Teleobjektiven ein robustes und stabiles Stativ unverzichtbar ist. Schwere Stative haben die Eigenschaften, dass sie besonders tragfähig, standfest und vibrationsarm sind.

WeiterlesenDas Stativ

d-imago am 20. August 2010

Ergänzend zu meinem letzten Artikel über das Fotografieren am Wasser, bietet sich so ein Artikel über Wassersport förmlich an.

Wie bei fast allen anderen Sportarten auch, benötigt man als Fotograf zunächst eine möglichst lange Brennweite. So weit so gut, schließlich kann man Wassersport-Events gewöhnlich auch nur vom Ufer aus beobachten und viele Bilder entfalten ihre Besondere Wirkung erst in Großaufnahme. Weil auch Wassersportaufnahmen von der Dynamik schneller Bewegungen leben, störende Hintergründe dabei möglichst in Unschärfe versinken sollen, sind die Blendenvorwahl bei Zeitautomatik und ein möglichst lichtstarkes Objektiv die idealen Voraussetzungen.

Wem es im wesentlichen mehr auf eine informative Sportfotografie und weniger auf eine effektvolle Gestaltung ankommt, ist gut damit beraten, auf allzu strenges Seitenlicht und natürlich auch auf Gegenlicht zu verzichten. Auch werden stärkere Reflektionen des Sonnenlichts auf der Wasseroberfläche die Belichtung in Richtung Unterbelichtung verfälschen.

WeiterlesenSportfotografie

d-imago am 21. Juli 2010

Dieser Artikel richtet sich an diejenigen, welche gerade frisch in die digitale Spiegelreflex-Fotografie einsteigen. An sich sind Neueinsteiger gut beraten, wenn sie sich zunächst ein Kit aus Body und dazu passendem Objektiv kaufen. Der Mehrpreis kann meist eher vernachlässigt werden und man kann direkt loslegen und die ersten Gehversuche mit der neuen Kamera unternehmen. Doch irgendwann kommen die meisten Amateure ins Grübeln: Das Kit-Objektiv reicht nicht mehr aus, um den inzwischen gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. Zu wenig Tele, zu lichtschwach, nicht scharf genug oder der Focus ist zu langsam und so weiter… Das Problem lässt sich durch den Kauf eines neuen Objektives scheinbar relativ einfach lösen. Nur welche Optik aus der schier unüberschaubaren Angebotsvielfalt ist für mich nun die richtige?

Während sich die Frage nach der richtigen Brennweite recht einfach anhand der hauptsächlich fotografierten Motive klären lässt, sieht es bei der Preisspanne schon ganz anders aus: Reicht ein günstiges Objektiv, sollte man doch etwas mehr ausgeben oder muss es doch die gewöhnlich sehr teuere Spitzenklasse sein? Eine universelle und allgemeingültige Antwort darauf gibt es schlichtweg nicht, denn die persönlichen Ansprüche sind ebenso unterschiedlich wie die vorhandenen Budgets.

WeiterlesenKleiner Objektivguide

d-imago am 10. Juli 2010

“Wenn Du unbedingt mit Deiner Eos 500D abtauchen willst, kommste um ein spezielles Unterwassergehäuse nicht herum!” So lautete das Fazit eines befreundeten Fotografen zum Thema Unterwasserfotografie und welches Equipment man dazu verwenden sollte.Zur Urlaubszeit wohl gerade die richtige Diskussion ;-)

Das ist nun eine sehr verallgemeinerte Darstellung und naja wer nun lediglich schnorcheln möchte, für den wird sich die Anschaffung wohl eher weniger lohnen. Da ist der Kauf einer wasserdichten Sucherkamera, wie es sie von verschiedenen Kamera Herstellern gibt, wohl wesentlich sinnvoller. Beim Kauf einer solchen sollte man auf eine möglichst kurze Weitwinkeleinstellung und eine sehr kurze Naheinstelldistanz (Makromodus).

Beim Stöbern im Internet bin ich auf das Unterwassergehäuse von Ikelite gestoßen. Es ist aus klarem Polykarbonat und bis zu einer Tiefe von 60 Meter wasserdicht. Alle funktionen meiner Eos 500D bleiben auch unter Wasser sicher bedienbar. Die Beschreibung klingt schon mahl sehr vielversprechend – jedoch für einen Preis von gut 1250 Euro wohl auch das Mindeste was ich hier erwarte.

WeiterlesenUnterwasseraufnahmen

d-imago am 10. April 2010

Im Gegensatz zur Vollautomatik, bei der es nur möglich ist, Bildgröße und Betriebsart zu steuern, bietet die Kreativ-Automatik der Canon EOS 500D noch einige zusätzliche Einstellmöglichkeiten. Sie ist quasi selbsterklärend und gerade für Leute die zum ersten Mal eine Spiegelreflexkamera in den Händen halten durchaus hilfreich.

Die Funktion “Hintergrund: Unscharf <-> Scharf” verändert die Blendenpriorität von offener Blende mit geringer Schärfentiefe bis zur geschlossenen Blende für höhere Schärfentiefe.

Die Funktion “Belichtung: Dunkler <-> Heller” bitete die Möglichkeit eine Belichtungskorrektur um +/- 1 Belichtungsstufe in 0,5er Schritten vorzunehmen.

WeiterlesenDie Kreativ-Automatik (CA)

d-imago am 5. März 2010

Seit November habe ich meine Spiegelreflexkamera von Canon und muss sagen, ich bereue den Kauf keineswegs. Als absoluter Anfänger wie ich einer bin, konnte ich doch schon das ein oder andere gelungene Foto schießen. Gekauft habe ich die Kamera im Kit mit dem EF-S 18-55 1:3.5-5.6 IS Objektiv. Im Freien bin ich damit logischerweise sehr schnell an seine Grenzen gestoßen aber über die Bildqualität kann ich mich nicht beklagen – Der Profi kennt sicher die Unterschiede und weiß viel besser worauf er kucken muss. An Zubehör sind mittlerweile noch ein Stativ von Cullmann, die Fernbedienung RC5, eine vernünftige Tasche sowie ein paar SDHC Speicherkarten dazugekommen.

WeiterlesenCanon EOS 500D – Ein Zwischenresumee