Programmautomatik

d-imago am 2. Juli 2010

Dieses Thema bietet sich förmlich als Ergänzung zum zuletzt veröffentlichten Artikel über den Weißabgleich an. Heute dreht sich alles um den manuellen Farbabgleich. Dieser ist jedoch nur von Nöten, wenn es auf höchste Farbgenauigkeit ankommt oder für den Fall dass man für eine Blitzanlage, Reproeinrichtung oder Kaltlicht-Makrobeleuchtung den optimalen Weißabgleich ermitteln möchte. Dann bleibt meist fast nur die manuelle Einstellung. Über vorher angefertigte Referenzaufnahmen schafft man sich die notwenige Grundlage zur Ermittlung der eigenen individuellen Korrekturwerte. Eigentlich könnte man auch Farbstiche welche durch einen ungenauen Weißabgleich entstehen mittels Bildbearbeitung korrigieren – dies ist aber auch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.

Am Besten erstellt man Referenzaufnahmen von einer Weißabgleichskarte wie zum Beispiel die Gretag-Macbeth Munsell Weißabgleich- oder Graukarte. Sie ermöglicht es in einer kontrollierten Studioumgebung einen schnellen, korrekten und vor allem einen reproduzierbaren Weißabgleich vorzunehmen. Hierzu muss man auf die Weiß- oder Graufläche manuell scharf stellen und man sollte mittels Programmautomatik belichten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Testaufnahme unter den gleichen Lichtbedingungen wie sie für die eigentliche Aufnahme herrschen sollen gemacht wird.

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d-imago am 3. Juni 2010

Gerade wer sich mit der Tierfotografie ernsthaft auseinandersetzen möchte, jedoch noch nicht allzuviel Erfahrung sammeln konnte, sollte sein fotografisches Training mit Haustieren beginnen. So lange es sich um die eigenen Tieren in vertrauter Umgebung handelt, kann man sich wesentlich mehr auf die Bildgestaltung konzentrieren.

Eigentlich muss man bei Tieraufnahmen ähnlich wie bei Kinderaufnahmen vorgehen. Als wichtigste Empfehlung habe ich folgenden Tipp: Auf “Augenhöhe” fotografieren! Dabei ist die Bauchlage oftmals nicht zu vermeiden – auch wenn´s unkomfortabel ist. Ein weiterer, sehr wichtiger Grundsatz ist, dass im Normalfall mindestens ein Auge zu sehen sein sollte – denn auch beim Tier ist der Kopf mit dem Gesicht und den Augen stark charakterisierend.

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