Polfilter

d-imago am 3. Juli 2010

Nachdem ich in den vergangenen Monaten unter anderem am Dutzendeich in Nürnberg desöfteren mit meiner Kamera Bilder geschossen habe, denke ich mal, dass es an der Zeit ist, hier über das Fotografieren am Wasser zu schreiben.

Das Element Wasser kann einen Fotografen sehr wohl vor eine mehr oder minder große Herausforderung stellen. Und dabei muss man sich noch nicht mal unter Wasser begeben. Nein es geht vielmehr um die gestalterischen Elemente wie zum Beispiel fließendes Wasser, Spiegelungen und Reflexionen auf der Wasseroberfläche oder auch einfach nur Wasser als Motiv.

Allgemein ist ja bekannt dass kurze Belichtungszeiten fließendes Wasser erstarren lassen und eine sehr große Kunst ist es, im Nahbereich jeden einzelnen Wasserspritzer mittels extrem kurzer Belichtungszeit scharf darzustellen. Daraus resultieren sehr überzeugende Bilder! Eine gute Ausgngsbasis was die Kameraeinstellungen anbelangt erhält man mittels Blendenautomatik mit kürzest möglicher Zeitvoreinstellung und ISO-Automatik und dann sollte man sich die Zeit nehmen, sich an ein bestmögliches Ergebnis heranzuarbeiten.

WeiterlesenFotografieren am Wasser

d-imago am 19. Juni 2010

Diesmal geht es um Wolken und die damit verbundenen gestalterischen Möglichkeiten in der Landschaftsfotografie. Eine formschöne Wolkenformation oder eher dramatisch wirkende Licht- und Formenspiele am Himmel machen Landschaftsaufnahmen erst zu spannenden Bildern. Schon so mancher Fotograf war von seinen Aufnahmen enttäuscht, nachdem er vorm Bildschrim feststellen musste, dass die notwendige Zeichnung in den wuchtigen Kumuluswolken auch mit dem Nachbelichtungswerkzeug nicht mehr herbeizuzaubern war. Das kann ich sehr gut nachfühlen – geht es mir ja auch in regelmäßigen Abständen sehr ähnlich. Die Belichtung war auf den flächenmäßig bei Landschaftsaufnahmen meist eher dominierenden Vordergrund abgestimmt und konnte den hohen Kontrast zum hellen Himmel nicht schaffen.

Um Abhilfe zu schaffen, kann man auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen. Die einfachste ist, mit der Mehrfeldmessung einen größeren Anteil des Himmels anzupeilen, mit der AE-Speichertaste die Belichtung fixieren, dann den entgültigen Bildausschnitt suchen und letztlich noch auszulösen. Bei der Bildnachbearbeitung lässt sich dann auch feststellen, dass es leichter fällt, einen etwas unterbelichteten Vordergrund mit der Abwedelfunktion wieder aufzuhellen.

WeiterlesenGestaltungsmedium Wolken

d-imago am 1. Juni 2010

Das Glas als Fläche oder Form ist immer eine fotografische Herausforderung. Reflexionen und Spiegelungen sind immer genau dort, wo sie stören! Glas als Fläche findet man auf vielen Architekturaufnahmen. Bei den riesigen Glasflächen moderner Gebäude bekommen Spiegelungen sogar eine entscheidende Bildwirkung. Je nach Aufnahmewinkel findet sich die Nachbarlandschaft oder der Himmel mehr oder weniger stark verzerrt in den Glasflächen wieder. Bereits geringe Standortveränderungen des Fotografen zaubern neue Bilder.

Aber nicht immer sind Spiegelungen auch erwünscht. Der fotografische Blick durch die Schaufensterscheibe oder die Aufnahme eines verglasten Bildes sollten nicht gerade durch undefinierte Licht- und Schattenformen beeinträchtigt werden. Hier bleibt nur der Standortwechsel oder aber auch der Einsatz eines Polarisationsfilters.

WeiterlesenDas Glas

d-imago am 19. März 2010

Aufnahmefilter sind nicht nur dazu da, das Objektiv vor Staub und Schmutz zu schützen ;-)

Auch wenn Konversionsfilter zum Angleichen von Farbtemperaturen an das Aufnahmematerial gottseidank der Vergangenheit angehören, sind Aufnahmefilter auch in der digitalen Fotografie nicht gänzlich überflüssig. Der einstellbare bzw. auch der automatische Weißabgleich ist eine der ganz großen Errungenschaft im Bereich der digitalen Fotografie! Zu den heutzutage gebräuchlichen und auch wirklich sinnvollen Filtern zählen der Neutralgraufilter und der Polarisationsfilter. Was die Notwendigkeit von UV- und Skylight-Filter anbelangt, hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Mein UV-Filter dient zugegebenermaßen in erster Linie dazu, mein Objektiv vor Staub zu schützen. Zu erwähnen wären da noch graue und farbige Verlaufsfilter um Bildverfremdungen vorzunehmen – aber in Zeiten von Photoshop sind die eher überflüssig. Willkommen im digitalen Zeitalter!

WeiterlesenAufnahmefilter