Kamera

d-imago am 16. Oktober 2010

Heutzutage bekommt der in die Kamera integrierte Blitz im Bereich der digitalen Fotografie eine immer größere Bedeutung da er durch die hohe Empfindlichkeit aktueller Sensoren Aufgaben übernehmen kann, welche früher externen Blitzen vorbehalten waren. Vorweg möchte ich hier gleich erklären, dass ich damit nicht sagen will, dass externe Blitze überflüssig seien. Die bekannten, großen Vollformatkameras kommen auch ohne eingebauten Blitz daher.

Bei meiner Canon EOS 500D wird der eingebaute Blitz in der Vollautomatik und bei den Motivprogrammen automatisch dazugeschaltet. Seine Aufladezeit beträgt etwa 3 Sekunden. Demzufolge kann man bei Reihenaufnahmen nur alle drei Sekunden auslösen. Natürlich lässt sich über das kameraeigene Menü der Blitz auch ganz deaktivieren.

Ein interessantes Feature ist die Blitzbelichtungskorrektur damit lässt sich die Wirkung des Blitzes um +/- 2 Belichtungswerte beeinflussen. Wer viel mit der Blitzbelichtungskorrektur arbeitet, tut gut daran, über die Individualfunktionen eine Taste dafür zu belegen. Bei der EOS 500D muss die automatische Belichtungsoptimierung ausgeschaltet sein damit diese Korrektur funktioniert. Übrigends funktioniert die Belichtungskorrektur auch über die Av-Taste.

WeiterlesenDer Blitz

d-imago am 23. September 2010

Sicherlich ist es bereits dem Einen oder Anderen aufgefallen. Wenn mich mein Kalender nicht täuscht, ist heute Herbstanfang. Diesen habe ich zum Anlass genommen, meinem Blog einen neuen Anstrich, passend zur kommenden kalten Jahreszeit zu verpassen. Auch wenn die Herbstfarben eher aus warmen Farbtönen bestehen, habe ich mich doch bereits für die eher kalte Farbgebung des Winters entschieden. Schließlich hab ich heute morgen beim Aufstehen ordentlich gefrohren. Aus zeitlichen Gründen habe ich erneut auf ein fertiges Wordpress Template zurückgegriffen. Wieder von Vladimir Prelovac weil es mir optisch am besten gefällt und Er seine Templates und dessen Funktionen sehr gut und verstänlich dokumentiert hat. Unterm Strich haben sich daher eigentlich nur die Farben geändert. Alles Andere ist an seinem gewohnten Platz zu finden.

Diese Gelegenheit möchte ich auch gleich nutzen um mich bei meinen treuen Lesern mal zu bedanken. Die Entwicklung des Blogs sieht schon recht vielversprechend aus und auch die Anzahl an Besuchern steigen. Genauere Zahlen, wie sie in anderen Blogs ab und an auftauchen, kann und will ich dann nicht veröffentlichen – schonmal weil ich gar keine besonders mächtigen Statistik-Tools einsetze.

WeiterlesenDer Herbst ist da

d-imago am 7. September 2010

Heute möchte ich ein paar Zeilen über die EOS 60D von Canon verfassen, die demnächst auf der Photokina vorgestellt wird. Leider bot sich mir noch keine Gelegenheit, die Kamera mal vorab in Händen zu halten – aber die Eckdaten klingen schon mal vielversprechend ich versuche dennoch nich euphorisch zu werden und werde hier die wichtigsten features mit meiner EOS 500D vergleichen:

* 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
* neue kreative Möglichkeiten
* Dreh- und schwenkbarer, 7,7 cm großer LCD-Bildschirm im Format 3:2
* 1080p Full-HD Videos
* DIGIC 4
* ISO-Bereich von 100 bis 6400; erweiterbar auf ISO 12800
* Serienaufnahmen mit bis zu 5,3 Bilder/s mit Pufferspeicher für maximal 58 JPEG komprimierte Bilder
* Weitbereich Autofokus mit 9 AF-Kreuzsensoren
* iFCL-Belichtungsmesssystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen

WeiterlesenDie EOS 60D von Canon

d-imago am 17. April 2010

Kurz zusammengefasst versteht man darunter jene Aufnahmetechniken die von der klassischen Fotografie mit einer möglichst realistischen Darstellung abweichen. Streng genau genommen zählen bereits monochrome Aufnahmen, Unschärfen bei Langzeitbelichtungen, die allgemeine Bewegungsunschärfe oder gar das Experimentieren mit farbigem Licht dazu.

WeiterlesenExperimentelle Fotografie

d-imago am 13. April 2010

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung innerhalb des Objektivs um die Lichtstärke die auf den Sensor trifft zu steuern. Die in Wechselobjektiven eingebaute Blendenvorrichtung hat gewissermaßen große Ähnlichkeit mit der Iris des menschlichen Auges. Daher stammt auch der Begriff “Irisblende”.
Bei der Blende handelt es sich um durch ganz dünne, durch einzelne Lamellen stufenlos verstellbare kreisförmige Öffnung im Objektiv mit der die sogenannte Blendenöffnung eingestellt wird. Anhand der maximal möglichen Blendenöffnung wird die Lichtstärke eines Objektivs definiert. Bei der Blendenzahl wiederum handelt es sich um eine Verhältniszahl die unabhängig von der Brennweite die relative Öffnung eines Objektivs beschreibt. Festgelegt werden die Blendenöffnungen über die internationale Blendenreihe. Dieser von der Brennweite unabhängige Blendenwert gilt außnahmslos bei jedem Objektiv.

Zur Veranschlaulichung hier mal etwas konkreter: Wechselt man von einer Blendenstufe in die nächsthöhere, wird die Fläche der kreisrunden Blendenöffnung exakt um die Hälfte verkleinert. Damit wäre der Flächeninhalt bei Blende 4 nur noch halb so groß wie bei Blende 2,8. Die Veränderung der Blende um einen vollen Wert hat eine Verdopplung bzw. Halbierung des Belichtungswertes zur Folge. Aktuelle Spiegelreflexkameras wie auch meine EOS500D steuern die Blendenöffnung jedoch nicht nur in vollen Stufen. Ich hab z.B. die Möglichkeit wahlweise mit halben oder 1/3 Blendenstufen zu arbeiten und so den Lichteinfall durchs Objektiv noch etwas feiner regulieren.

WeiterlesenDie Blende

d-imago am 10. April 2010

Im Gegensatz zur Vollautomatik, bei der es nur möglich ist, Bildgröße und Betriebsart zu steuern, bietet die Kreativ-Automatik der Canon EOS 500D noch einige zusätzliche Einstellmöglichkeiten. Sie ist quasi selbsterklärend und gerade für Leute die zum ersten Mal eine Spiegelreflexkamera in den Händen halten durchaus hilfreich.

Die Funktion “Hintergrund: Unscharf <-> Scharf” verändert die Blendenpriorität von offener Blende mit geringer Schärfentiefe bis zur geschlossenen Blende für höhere Schärfentiefe.

Die Funktion “Belichtung: Dunkler <-> Heller” bitete die Möglichkeit eine Belichtungskorrektur um +/- 1 Belichtungsstufe in 0,5er Schritten vorzunehmen.

WeiterlesenDie Kreativ-Automatik (CA)

d-imago am 8. April 2010

Auch als Cropfaktor bekannt. Zumindest stolpert man ab und an mal über den Begriff während der Suche nach einem neuen Objektiv. Relevant ist er lediglich für Leute, welche sich ein Wechselobjektiv zulegen das für´s Kleinbildformat gedacht ist, aber an einer APS-C Kamera montiert werden soll. Meine EOS 500D ist z.B. solch eine Kamera. Zur besseren Übersicht der gängigen Sensorgrößen:

WeiterlesenBrennweitenfaktor

d-imago am 31. März 2010

Wer sich mit der Theorie des Fotografierens beschäftigt liest ab und an den Satz “mit dieser Einstellung wird der Vordergrund und Hintergrund automatisch scharf gestellt”. Diese Aussage ist so nicht ganz korrekt. Diese Einstellung schließt einen rechnerischen Kompromiss zwischen dem gewünschten Schärfentiefebereich und dem fototechnisch-optisch Machbaren. A-DEP nutzt die gegebenen Schärfentiefe-Möglichkeiten optimal aus. Hierzu relevante Variablen sind der Aufnahmeabstand, die Brennweite sowie die Blendenöffnung

WeiterlesenA-DEP – Die Schärfentiefenautomatik

d-imago am 5. März 2010

Seit November habe ich meine Spiegelreflexkamera von Canon und muss sagen, ich bereue den Kauf keineswegs. Als absoluter Anfänger wie ich einer bin, konnte ich doch schon das ein oder andere gelungene Foto schießen. Gekauft habe ich die Kamera im Kit mit dem EF-S 18-55 1:3.5-5.6 IS Objektiv. Im Freien bin ich damit logischerweise sehr schnell an seine Grenzen gestoßen aber über die Bildqualität kann ich mich nicht beklagen – Der Profi kennt sicher die Unterschiede und weiß viel besser worauf er kucken muss. An Zubehör sind mittlerweile noch ein Stativ von Cullmann, die Fernbedienung RC5, eine vernünftige Tasche sowie ein paar SDHC Speicherkarten dazugekommen.

WeiterlesenCanon EOS 500D – Ein Zwischenresumee