Kamera Equipment

d-imago am 9. Januar 2011

Nunja, nachdem die kalte Jahreszeit momentan nicht sehr viel hergibt, gerade jetzt wo der Schnee in Nürnberg schon fast wieder gänzlich geschmolzen ist, wirkt gerade alles grau und trist. Gerade aus diesem Grund habe ich mir mal die Mühe gemacht, mein nächstes Nachtshooting zu planen. Bei der Auswahl der Locations habe ich mich dieses Mal an der Pegnitz orientiert und mir den Henkerssteg und die Fleischbrücke in der Nürnbgerger Altstadt herausgesucht. Hier erhoffe ich mir die Möglichkeit, mal etwas mit Lichtreflexionen und Spiegelungen zu experimentieren.
Die Equipment-Wahl

Weil ich natürlich nicht alles mitschleppen will, habe ich geplant, neben der Kamera samt Objektiv nur noch folgendes Equipment mitzunehmen:

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Stativ
Denn gerade wenn man bei wenig Licht fotografiert ist es unverzichtbar. Ich werde neben meinem Dreibein-Stativ auch mein neues Gorillapod mitnehmen um es zumindest mal auszuprobieren. Eigentlich sollte sich ja fast überall eine Möglichkeit bieten, es zu befestigen.

WeiterlesenNachtshooting planen

d-imago am 28. August 2010

Heute möchte ich mich mal dem Thema Stative widmen und warum es gut, zwei davon zu besitzen.

Selbst im Zeitalter des Bildstabilisators ist ein Stativ definitiv nicht überflüssig. Eher ganz im Gegenteil. Da braucht man einfach nur an Sachen wie die Movie-Funktion, Langzeitbelichtung, Selbstauslöser oder sehr lange Brennweiten denken. In Heim- und Profistudios sind gute Stative ebenfalls weit verbreitet. Man kommt also trotz Bildstabilisatoren nicht an einem Stativ vorbei. Noch ein sehr gutes Beispiel: Bei Makro- oder Still-Live-Aufnahmen kommt es neben maximaler Schärfe auch auf große Schärfentiefe an. Wenn das Licht nicht optimal ist, muss unter Umständen stark abgeblendet werden. Um das wiederum auszugleichen verlängert man die Belichtungszeit und schon geht ohne Stativ eigentlich fast nichts mehr. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an verschiedenen Stativen für alle denkbaren Verwendungszwecke. Vom kleinen Tisch- oder Klemmstativ über Einbein- bis zu einem breiten Spektrum an Dreibeinstativen reicht das Sortiment.

In Reise- Reportage-, Sport- oder Tierfotografie, also in Bereichen in denen Objektive mit langen Brennweiten zum Einsatz kommen, sehr kurze Belichtungszeiten nicht immer realisierbar sind, die Kamera weitestgehend beweglich sein muss und jedes Gramm Gewicht eine Rolle spielt, haben sich vor allem Einbeinstative bewährt.

Bei den Dreibeinstativen stehen Stabilität und Gewicht in direktem Zusammenhang, was für mich der Grund ist, weshalb ich zwei besitze wie der eine oder andere Fotograf sicherlich auch. Hintergrund ist, dass beim Fotografieren mit relativ schweren Teleobjektiven ein robustes und stabiles Stativ unverzichtbar ist. Schwere Stative haben die Eigenschaften, dass sie besonders tragfähig, standfest und vibrationsarm sind.

WeiterlesenDas Stativ

d-imago am 21. Juli 2010

Dieser Artikel richtet sich an diejenigen, welche gerade frisch in die digitale Spiegelreflex-Fotografie einsteigen. An sich sind Neueinsteiger gut beraten, wenn sie sich zunächst ein Kit aus Body und dazu passendem Objektiv kaufen. Der Mehrpreis kann meist eher vernachlässigt werden und man kann direkt loslegen und die ersten Gehversuche mit der neuen Kamera unternehmen. Doch irgendwann kommen die meisten Amateure ins Grübeln: Das Kit-Objektiv reicht nicht mehr aus, um den inzwischen gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. Zu wenig Tele, zu lichtschwach, nicht scharf genug oder der Focus ist zu langsam und so weiter… Das Problem lässt sich durch den Kauf eines neuen Objektives scheinbar relativ einfach lösen. Nur welche Optik aus der schier unüberschaubaren Angebotsvielfalt ist für mich nun die richtige?

Während sich die Frage nach der richtigen Brennweite recht einfach anhand der hauptsächlich fotografierten Motive klären lässt, sieht es bei der Preisspanne schon ganz anders aus: Reicht ein günstiges Objektiv, sollte man doch etwas mehr ausgeben oder muss es doch die gewöhnlich sehr teuere Spitzenklasse sein? Eine universelle und allgemeingültige Antwort darauf gibt es schlichtweg nicht, denn die persönlichen Ansprüche sind ebenso unterschiedlich wie die vorhandenen Budgets.

WeiterlesenKleiner Objektivguide

d-imago am 15. Juli 2010

Wenn man sich bei diesem Thema nicht nur mit gelegentlichen Aufnahmen der lieben Entlein auf dem See zufrieden gibt, betritt man sehr bald ein besonders spannendes Gebiet der Tierfotografie. Hierbei kann die Brennweite einfach nicht lang genug sein, um die kleinen Modelle auch über weite Entfernungen formatfüllend aufnehmen zu können, was wiederum ein sehr stabiles Stativ mit möglichst leichtgängigem Kugelkopf zur Bedingung macht. Vögel zu fotografieren erfordert sehr viel Geduld und Detailwissen über ihre Verhaltensweisen. Wo sind die Reviere, die Stamm- und Nistplätze, das heißt Jungvögel im Nest sollte man besser in Ruhe lassen und auch mal auf ein spannendes Motiv verzichten. Viele Vögel reagieren äußerst sensibel auf Störungen. Im schlimmsten Fall geben sie sogar ihr Gelege auf. Hat man jedoch aus für die Vögel sicherer Entfernung freien Blick auf das Nest oder das Einflugsloch, wird selbst ein eher strengerer Vogelschützer keine Einwände haben.

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d-imago am 10. Juli 2010

“Wenn Du unbedingt mit Deiner Eos 500D abtauchen willst, kommste um ein spezielles Unterwassergehäuse nicht herum!” So lautete das Fazit eines befreundeten Fotografen zum Thema Unterwasserfotografie und welches Equipment man dazu verwenden sollte.Zur Urlaubszeit wohl gerade die richtige Diskussion ;-)

Das ist nun eine sehr verallgemeinerte Darstellung und naja wer nun lediglich schnorcheln möchte, für den wird sich die Anschaffung wohl eher weniger lohnen. Da ist der Kauf einer wasserdichten Sucherkamera, wie es sie von verschiedenen Kamera Herstellern gibt, wohl wesentlich sinnvoller. Beim Kauf einer solchen sollte man auf eine möglichst kurze Weitwinkeleinstellung und eine sehr kurze Naheinstelldistanz (Makromodus).

Beim Stöbern im Internet bin ich auf das Unterwassergehäuse von Ikelite gestoßen. Es ist aus klarem Polykarbonat und bis zu einer Tiefe von 60 Meter wasserdicht. Alle funktionen meiner Eos 500D bleiben auch unter Wasser sicher bedienbar. Die Beschreibung klingt schon mahl sehr vielversprechend – jedoch für einen Preis von gut 1250 Euro wohl auch das Mindeste was ich hier erwarte.

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d-imago am 13. Juni 2010

Vergangenen Freitag hat endlich einmal das Wetter gepasst und so hab ich mich spontan mitsamt meiner Kamera auf mein Fahrrad geschwungen und bin mal eben zum Nürnberger Tiergarten geradelt. Das Wetter war richtig toll und mir sind immerhin ein paar brauchbare Bilder gelungen. Diese wollte ich Euch auch nicht ganz vorenthalten und habe bereits den Galerie-Bereich entsprechend erweitert.

Blöd war allerdings, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, mir ein Tele-Objektiv zu kaufen. Die ganzen Aufnahmen habe ich mit dem Kit-Objektiv gemacht. Dem Objektiv fehlt es dann doch deutlich an Brennweite. Das hätte ich mir selbst ja auch denken können – aber ich hatte ja eigentlich auch nur das Ziel verfolgt, die Kamera bei Tieraufnahmen auszuprobieren. Etwas mit der Blenden- und der Zeitautomatik experimentieren. Erforschen, wie die Kamera auf unterschiedliche Lichtsituationen reagiert. Einfach auch mal zu kucken, welche Auswirkungen es auf ein Motiv hat, wenn man mehrfach den eigenen Standort verlagert – gerade in einer weitläufigen Anlage.

WeiterlesenDer Tiergarten in Nürnberg

d-imago am 1. Juni 2010

Das Glas als Fläche oder Form ist immer eine fotografische Herausforderung. Reflexionen und Spiegelungen sind immer genau dort, wo sie stören! Glas als Fläche findet man auf vielen Architekturaufnahmen. Bei den riesigen Glasflächen moderner Gebäude bekommen Spiegelungen sogar eine entscheidende Bildwirkung. Je nach Aufnahmewinkel findet sich die Nachbarlandschaft oder der Himmel mehr oder weniger stark verzerrt in den Glasflächen wieder. Bereits geringe Standortveränderungen des Fotografen zaubern neue Bilder.

Aber nicht immer sind Spiegelungen auch erwünscht. Der fotografische Blick durch die Schaufensterscheibe oder die Aufnahme eines verglasten Bildes sollten nicht gerade durch undefinierte Licht- und Schattenformen beeinträchtigt werden. Hier bleibt nur der Standortwechsel oder aber auch der Einsatz eines Polarisationsfilters.

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d-imago am 20. Mai 2010

Aufnahmen bei Gegenlicht und die damit verbundenen hohen Kontraste machen eine exakte Messung der Belichtung so ganz besonders schwer. Der automatisch ermittelte Messwert bei allen Messmethoden abgesehen von der Spotmessung erfordert eine manuelle Korrektur um etwa ein bis zwei Belichtungsstufen wenn man einen leuchtenden Rand um das meist dunkel wirkende Hauptmotiv vermeiden möchte.

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d-imago am 19. März 2010

Aufnahmefilter sind nicht nur dazu da, das Objektiv vor Staub und Schmutz zu schützen ;-)

Auch wenn Konversionsfilter zum Angleichen von Farbtemperaturen an das Aufnahmematerial gottseidank der Vergangenheit angehören, sind Aufnahmefilter auch in der digitalen Fotografie nicht gänzlich überflüssig. Der einstellbare bzw. auch der automatische Weißabgleich ist eine der ganz großen Errungenschaft im Bereich der digitalen Fotografie! Zu den heutzutage gebräuchlichen und auch wirklich sinnvollen Filtern zählen der Neutralgraufilter und der Polarisationsfilter. Was die Notwendigkeit von UV- und Skylight-Filter anbelangt, hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Mein UV-Filter dient zugegebenermaßen in erster Linie dazu, mein Objektiv vor Staub zu schützen. Zu erwähnen wären da noch graue und farbige Verlaufsfilter um Bildverfremdungen vorzunehmen – aber in Zeiten von Photoshop sind die eher überflüssig. Willkommen im digitalen Zeitalter!

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d-imago am 5. März 2010

Seit November habe ich meine Spiegelreflexkamera von Canon und muss sagen, ich bereue den Kauf keineswegs. Als absoluter Anfänger wie ich einer bin, konnte ich doch schon das ein oder andere gelungene Foto schießen. Gekauft habe ich die Kamera im Kit mit dem EF-S 18-55 1:3.5-5.6 IS Objektiv. Im Freien bin ich damit logischerweise sehr schnell an seine Grenzen gestoßen aber über die Bildqualität kann ich mich nicht beklagen – Der Profi kennt sicher die Unterschiede und weiß viel besser worauf er kucken muss. An Zubehör sind mittlerweile noch ein Stativ von Cullmann, die Fernbedienung RC5, eine vernünftige Tasche sowie ein paar SDHC Speicherkarten dazugekommen.

WeiterlesenCanon EOS 500D – Ein Zwischenresumee