Fototipps

d-imago am 1. Januar 2011

Ein frohes neues Jahr 2011 wünsche ich Euch allen. Mögen all Eure Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen! Ich hoffe, ihr habt alle den Jahreswechsel gut und ausgelassen überstanden.

Dies ist doch auch mal eine Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und auch schon mal auf das Neue einzugehen. Mein Blog existiert nun immerhin seit März 2010 – ist also doch noch nicht all zu alt. Jedoch kommt es mir nicht auch die Masse an. Mein Dank geht an die 3585 Besucher, welche sich insgesamt 8484 mal in mein Blog verirrt haben. Das ist doch schon mal was. Vielen Dank dafür! Bisher habe ich 68 Artikel veröffentlicht – zugegeben eine überschaubare Anzahl. Die beliebtesten Artikel im vergangenen Jahr waren:

1. A-DEP – Die Schärfentiefenautomatik
Mit der Einstellung A-DEP nutzt man die gegebenen Schärfentiefe-Möglichkeiten bestmöglich aus
2. Schnelles Begradigen von schiefen Bildern
Der einfache Weg, schief geratene Aufnahmen wieder gerade zu rücken
3. Photoshop-Ebenen als Dateien exportieren
So bekommt man alle Ebenen eines Bildes in separate Dateien

Im Jahr 2011 möchte ich mehr auf das doch etwas vernachlässigte Thema Photoshop eingehen und mehr Anleitungen sowie kurze Tipps und Tricks hierzu verfassen. 2011 will auch auch mehr Fototouren unternehmen und die Resultate in meiner Bildergalerie Bereitstellen. Natürlich werden auch noch weitere Artikel über die Grundlagen der Fotografie kommen – jedoch wird sich vermutlich der Anteil etwas verringern.

WeiterlesenFrohes Neues Jahr 2011

d-imago am 8. August 2010

Und schon wieder geht eine Woche zu Ende – es ist mal wieder Sonntag und heute ist leider schon der letzte Artikel aus meiner Serie “Landschaftsfotografie” an der Reihe. In den bisherigen Artikeln ging es um Grundsätzliche Aspekte der Landschaftsfotografie im ersten Teil. Im zweiten Teil schrieb ich davon, dass schlechtes Wetter nicht zwangläufig zu schlechten Bildern führen muss und was die gewissen Reize sind, welche eine Umgebung nach dem Regenschauer so ausmachen. Der dritte Teil handelt vom “Spielen mit unterschiedlichen Perspektiven” und wie man durch eher ungewöhnliche Standorte eine Aufnahme durchaus interessant gestalten kann. Letzten Sonntag hatte ich mich dem Medium Wasser gewidmet und hoffentlich einige Anreize geben können, wie man es fotografisch gut festhalten kann. Heute dreht sich alles um das Festhalten von schönen fast sogar magischen Momenten, nämlich der
Dämmerung

Eigentlich fast schon egal ob morgens oder abends, wenn die Sonne wenn überhaupt nur knapp über dem Horizont steht und mit ihrem sehr warmen Licht die Landschaft in atemberaubenden Farben erscheinen lässt, dann spreche ich schon manchmal von magischen Momenten. Gerade wenn der Romantiker in mir mal wieder durchscheint ;-) Wie dem auch sei, derartige Bilder gelingen nicht immer und schon gar nicht auf Anhieb. Etwas Disziplin, gerade für Morgenmuffel wie mich gehört auf jedenfall auch mit dazu denn nie war das Sprichwort “Morgenstund hat Gold im Mund” treffender. Wer auf schöne und spektakuläre Bilder aus ist, wird jedenfalls nicht darum herum kommen, das eine oder andere Mal früh loszuziehen. Da heißt es Wecker stellen und auf einen langen Tag vorbereiten.

WeiterlesenPraxis-Serie Landschaftsfotografie V

d-imago am 1. August 2010

Dies heute ist mittlerweile der vierte Teil meiner Artikelserie zum Thema Landschaftsfotografie. In den ersten Teilen habe ich bereits davon geschrieben, was den Reiz ausmacht, in Teil 2 habe ich Euch veranschaulicht, dass Sonnenschein nicht zwangläufig benötigt wird und letzte Woche in Teil 3 ging es um die verschiedenen Perspektiven und welche Auswirkungen sie auf das Motiv letztlich haben. Das Thema des Heutigen Kapitels lautet:
Faszinierende Wasserläufe

Der alte, klassische Trick, bewegtes Wasser welches munter in Form eines kleinen Baches über die Steine hinabfließt fotografisch einzufrieren, ist schnell erlernt. Von den notwendigen Einstellungen wären Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert schon mal die richtige Wahl. Nunja die Belichtungszeit ist dabei auch der ausschlaggebende Parameter. Hexerei gehört schon mal nicht mit dazu. Aber es besteht durchaus die Notwendigkeit, verschiedene Filter einzusetzen um begeisternde Resultate zu erziehlen.
Wasser in Bewegung

Ohne Stativ kommt man sicher nicht besonders weit. Damit das Fließen des Wassers entsprechend samtig und weich erscheint, bedarf es einer langen Belichtungszeit ab einer Sekunde und gegebenenfalls länger. Um ein besonders gutes Resultat zu erziehlen, wird es gerade an sonnigen Tagen meist nicht ausreichend sein, einfach nur die Blende so weit wie möglich zu schließen. Hier ist es definitiv besser, auf einen Neutraldichte-Filter, auch Grauflilter genannt, zurückzugreifen. Dieser kann einige Blenden schlucken, ohne dabei die Farben zu verändern. Solch ein Filter mit einer Neutraldichte von 0,3 schluckt eine Blende, was wiederum eine doppelt so lange Belichtungszeit zulässt. Da das aber wiederum gewöhnlich in der Praxis zu wenig ist, sollte man doch besser zu einem Filter mit einer Neutraldichte von 0,9 greifen, was dann drei Blendenstufen entspricht. Es lassen sich aber im Bedarfsfall auch mehrere Filter miteinander kombinieren.

WeiterlesenPraxis-Serie Landschaftsfotografie IV

fotograf am 25. Juli 2010

Und wieder ist eine Woche Vorüber. Bitte entschuldigt den diesmal etwas späten Beitrag, aber das schöne Wetter musste ich einfach noch ausnutzen. In meinem letzten Artikel habe ich mich schwerpunktmäßig mit schlechtem Wetter beschäftigt und welches Potential es doch bieten kann – seien es Naturgewalten, aufziehender Nebel oder einfach die nasse Umgebung nach einem Regenschauer. Aber bevor ich nun abschweife, zurück zum Heutigen Thema.
Spannende Perspektiven

Sehr häufig wirkt ein Bild gerade erst dann spannend, wenn es eine nicht ganz alltägliche Betrachtungsweise wiederspiegelt. An sich sind Aufnahmen die aus einem Blickwinkel gemacht wurden, der dem unseres Auges entspricht ja ganz hübsch anzusehen. Nur vermitteln sie kaum Spannung. Ein Wow!-Effekt stellt sich meist erst dann ein, wenn das Auge des Betrachters auf etwas trifft, was es nicht jeden Tag zu sehen bekommt.
Spiel mit der Perspektive

Der Wald, in einer heutzutage eher monokulturellen Ausprägung wird vom Betrachter an sich lediglich als eine Anhäufung von sich gleichenden Bäumen wahrgenommen. Und oft tut man auch gut daran, den Waldboden aus dem Spiel zu lassen. Kommt es doch sehr häufig vor, dass nicht tiefgrün schimmerndes Moos das Motiv aufwertet, sondern ein Gewirr aus dürren toten Ästen, welches dann schlimmstenfalls auch noch von den Bäumen ablenkt. Besser ist es da, den Blick entlang der Baumstämme richtung Krone zu führen. Dies verleiht der Aufnahme eine ungewöhnliche Perspektive und vermittelt zusätzlich noch die entsprechende Größe der Bäume. Ich möchte jetzt aber nicht behaupten, dass es ein Fehler wäre, den Waldboden nicht mit ins Bild aufzunehmen. Nur sollte man dann darauf achten, dass er nicht allzu störend oder zu trist empfunden werden könnte.

WeiterlesenPraxis-Serie Landschaftsfotografie III

d-imago am 18. Juli 2010

Dies ist nun die erste Fortsetzung meiner Praxis-Serie über Landschaftsfotografie. Im letzten Artikel habe ich Euch die Grundzüge aufgezeigt, auf die es bei Landschaftsaufnahmen ankommt und wie elementar der Einfluss des unterschiedlichen Tageslichts auf das Gesamtergebnis ist.
Schlechte Wetterverhältnisse

Landschaftsfotografen sind wie Jogger – bei schönem Wetter sind die meisten unterwegs. Aber wie sieht es wohl aus, wenn es gerade regnet, Gewitter ganz bedrohlich heranziehen oder Nebel die Landschaft einhüllt? Erfahrungsgemäß wagt sich hier nur eine kleine Minderheit vor die Tür (schließlich gehörte ich auch lange Zeit zu den Schönwetterknipsern). Eigentlich sehr schade weil auch solche Wetterlagen für ambitionierte Fotografen einige überwältigende Motive zu bieten haben. Man muss lediglich den inneren Schweinehund einmal überwunden haben.
Nach dem Regen

Schlechtes Wetter ist noch lange kein Grund, die Kamera ausgeschaltet zu lassen. Direkt nach einem Regenschauer besteht mitunter die beste Möglichkeit, Blätter und Bäume richtig gut in Szene zu setzen. Da es meist immer noch wolkig und somit auch etwas dunkler ist, wirkt das Grün wesentlich gesättigter und die Regentropfen auf den Pflanzen vermitteln Frische und Leben. Dazu empfiehlt es sich, wie auch schon von Makroaufnahmen gewohnt, nah an ein Objekt heranzugehen beziehungsweise zu zoomen. Gerade ganz besonders sommerliche Regengüsse zeigen oft ein Phänomen von besonderem fotografischen Reiz: einen Regenbogen.

WeiterlesenPraxis-Serie Landschaftsfotografie II

d-imago am 11. Juli 2010

Faszination Landschaftsfotografie
Eine wunderschöne Landschaft ergibt noch lange kein großartiges Foto! Überlässt man alles nur dem Zufall, sind Enttäuschungen quasi vorprogrammiert. Dies ist der Start einer neuen, regelmäßig erscheinenden Artikelserie mit vielen Tipps und Inspiration um den eigenen Aufnahmen mehr Brillianz und Aussagekraft zu verleihen.

Wenn man selbstkritisch und ehrlich an die Fotografie herangeht, muss man sich doch schon sehr früh eingestehen, dass zumindest meistens die fotografierten Landschaften in Wirklichkeit viel brillianter aussieht als auf den eigenen selbst geschossenen Fotos. Höchstwahrscheinlich zeigt der Blick auf das Helligkeits-Histogramm zu allem Überfluss, dass auch keine Fehlbelichtung vorliegt. Logisch-konsequente Frage auf diese Tatsache: Was unterscheidet denn eine gewöhnliche Aufnahme von der WOW!-Aufnahme, die jeden in Erstaunen versetzt? Die Witterung, die Jahreszeit, die Lichtverhältnisse oder die Landschaft selbst – all das sind eben relevante Faktoren für das Gelingen vor herausragenden Landschaftsaufnahmen. Hat das zu Bedeuten, dass nur an großartigen Orten und zu ganz bestimmten Zeiten tolle Bilder entstehen?

Ganz so kompliziert ist es zum Glück dann doch nicht. Die richtige Aufnahmetechnik und dazu die eine und/oder die andere Regel im Hinterkopf, dazu noch eine Hand voll Filter im Gepäck und auf jedenfall ein Stativ (nur nicht vergessen) schaffen eine gute Grundlage für wunderschöne Bilder von Stränden, Gebirgsformationen, Sonnenuntergängen, Obstgärten und so weiter.

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d-imago am 2. Juli 2010

Dieses Thema bietet sich förmlich als Ergänzung zum zuletzt veröffentlichten Artikel über den Weißabgleich an. Heute dreht sich alles um den manuellen Farbabgleich. Dieser ist jedoch nur von Nöten, wenn es auf höchste Farbgenauigkeit ankommt oder für den Fall dass man für eine Blitzanlage, Reproeinrichtung oder Kaltlicht-Makrobeleuchtung den optimalen Weißabgleich ermitteln möchte. Dann bleibt meist fast nur die manuelle Einstellung. Über vorher angefertigte Referenzaufnahmen schafft man sich die notwenige Grundlage zur Ermittlung der eigenen individuellen Korrekturwerte. Eigentlich könnte man auch Farbstiche welche durch einen ungenauen Weißabgleich entstehen mittels Bildbearbeitung korrigieren – dies ist aber auch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.

Am Besten erstellt man Referenzaufnahmen von einer Weißabgleichskarte wie zum Beispiel die Gretag-Macbeth Munsell Weißabgleich- oder Graukarte. Sie ermöglicht es in einer kontrollierten Studioumgebung einen schnellen, korrekten und vor allem einen reproduzierbaren Weißabgleich vorzunehmen. Hierzu muss man auf die Weiß- oder Graufläche manuell scharf stellen und man sollte mittels Programmautomatik belichten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Testaufnahme unter den gleichen Lichtbedingungen wie sie für die eigentliche Aufnahme herrschen sollen gemacht wird.

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d-imago am 8. Juni 2010

Wer regelmäßig in Fotoforen aktiv ist, dem ist sicherlich der Begriff “Goldener Schnitt” das eine oder andere Mal aufgefallen. Gerade auch wenn man Bilder für die breite Masse macht. Wenn man will, kann man es auch als Teil eines Normbildes bezeichnen. Wie auch immer, heute möchte ich versuchen, Euch den Goldenen Schnitt etwas näher zu bringen.

Ein alter Grundsatz in der Bildgestaltung besagt, platziere nie das Hauptmotiv in der Mitte eines Bildes. Übrigends hielten sich nicht nur Fotografen sondern auch die alten Meister der Malerkunst daran. Darauf baut auch der Goldene Schnitt auf. Das Bild wird dazu im Verhältnis 3:5 (vereinfacht: ein Drittel zu zwei Drittel) aufgeteilt.

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d-imago am 5. Juni 2010

Ein sehr gut von der Sonne beleuchteter Vordergrund und im Hintergrund dunkle, düstere Wolken einer heranziehenden Gewitterfront. Welcher Fotograf wird bei solch einem Anblick nicht schwach und zückt kurzerhand die Kamera?Belichtungstechnisch ist das ja auch gar kein Problem. Einfach je nach Himmelsanteil im Bild einfach geziehlt auf die sonnigen Bildausschnitte belichten z.B. durch Belichtungsspeicherung mittels der AE-Taste. Dies gilt auch, wenn zum Beispiel ein Regenbogen gut zur Geltung kommen soll. Hier gilt ebenfalls die Regel, lieber zu knapp als zu viel zu belichten. Sinnvoll ist es auch, in solchen Aufnahmenituationen eine Belichtungsreihe anzufertigen.

WeiterlesenGewitterstimmung einfangen

d-imago am 11. April 2010

Die Canon EOS 500D verfügt wie viele Kameras die ich bisher in Händen gehalten habe über ein Automatikprogramm für Landschaftsaufnahmen. Hauptmerkmal daran ist eine Ausrichtung auf möglichst große Schärfentiefe sowie das Abschalten des internen Blitzes – wichtig für Langzeitbelichtungen wie sie bei Aufnahmen während der Dämmerung vorgenommen werden. Wer jedoch nicht auf einen Blitz verzichten möchte und auch die Blende manuell einstellen will sollte dann doch besser zur Zeitautomatik (Av) wechseln.

Die klassische Bildaufteilung einer Landschaftsaufnahme ist ein markanter Vordergrund, weiträumiger Hintergrund und ein scharfer Hintergrund. Die Horizontlinie verläuft am Anfang des oberen Bilddrittels. Der Himmel hat eine gut durchgezeichnete Wolkenstruktur.

Bei dieser Gelegenheit habe ich noch ein paar (hoffentlich) nützliche Tipps für gute Landschaftsaufnahmen:
Zur Landschaftsfotografie gehören aber nicht nur weiträumige Übersichten mit dem Weitwinkel. Kleine Ausschnitte, Details, eingefangen mit einer langen Brennweite ergeben sehr oft interessante Bilder mit entsprechend großer Aussagekraft.

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