Fotopraxis

d-imago am 11. Juli 2010

Faszination Landschaftsfotografie
Eine wunderschöne Landschaft ergibt noch lange kein großartiges Foto! Überlässt man alles nur dem Zufall, sind Enttäuschungen quasi vorprogrammiert. Dies ist der Start einer neuen, regelmäßig erscheinenden Artikelserie mit vielen Tipps und Inspiration um den eigenen Aufnahmen mehr Brillianz und Aussagekraft zu verleihen.

Wenn man selbstkritisch und ehrlich an die Fotografie herangeht, muss man sich doch schon sehr früh eingestehen, dass zumindest meistens die fotografierten Landschaften in Wirklichkeit viel brillianter aussieht als auf den eigenen selbst geschossenen Fotos. Höchstwahrscheinlich zeigt der Blick auf das Helligkeits-Histogramm zu allem Überfluss, dass auch keine Fehlbelichtung vorliegt. Logisch-konsequente Frage auf diese Tatsache: Was unterscheidet denn eine gewöhnliche Aufnahme von der WOW!-Aufnahme, die jeden in Erstaunen versetzt? Die Witterung, die Jahreszeit, die Lichtverhältnisse oder die Landschaft selbst – all das sind eben relevante Faktoren für das Gelingen vor herausragenden Landschaftsaufnahmen. Hat das zu Bedeuten, dass nur an großartigen Orten und zu ganz bestimmten Zeiten tolle Bilder entstehen?

Ganz so kompliziert ist es zum Glück dann doch nicht. Die richtige Aufnahmetechnik und dazu die eine und/oder die andere Regel im Hinterkopf, dazu noch eine Hand voll Filter im Gepäck und auf jedenfall ein Stativ (nur nicht vergessen) schaffen eine gute Grundlage für wunderschöne Bilder von Stränden, Gebirgsformationen, Sonnenuntergängen, Obstgärten und so weiter.

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d-imago am 8. Juni 2010

Wer regelmäßig in Fotoforen aktiv ist, dem ist sicherlich der Begriff “Goldener Schnitt” das eine oder andere Mal aufgefallen. Gerade auch wenn man Bilder für die breite Masse macht. Wenn man will, kann man es auch als Teil eines Normbildes bezeichnen. Wie auch immer, heute möchte ich versuchen, Euch den Goldenen Schnitt etwas näher zu bringen.

Ein alter Grundsatz in der Bildgestaltung besagt, platziere nie das Hauptmotiv in der Mitte eines Bildes. Übrigends hielten sich nicht nur Fotografen sondern auch die alten Meister der Malerkunst daran. Darauf baut auch der Goldene Schnitt auf. Das Bild wird dazu im Verhältnis 3:5 (vereinfacht: ein Drittel zu zwei Drittel) aufgeteilt.

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d-imago am 30. Mai 2010

Wer kennt es nicht: Keine Familienfeier ohne Gruppenaufnahme. Für den kreativen Fotografen ist das natürlich ein Horror – aber da kommt man meist nicht drum herum. Wem klingen Sätze wie “Du bist doch Fotograf” oder “Du kennst Dich doch von uns am Besten mit Fotografieren aus!” vom letzten mal noch immer in den Ohren. Und keiner hat große Lust, gerade auf einer Feier den Buhmann zu spielen. Hier wären wir heute bei den Wurzeln der Fotografie – der Dokumentation! Und ganz egal wie man persönlich dazu steht, man macht dann doch den Anderen eine Freude und gestaltet ein wohl geordnetes Gruppenbild auf dem jeder gut zu erkennen ist und auch noch gut aussieht. Also möchte ich mich heute mal diesem Thema annehmen.

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d-imago am 11. April 2010

Um ein Denkmal richtig in Szene zu setzen braucht man auch einen möglichst ruhigen, unauffälligen Hintergrund. Der kann aber nicht immer und überall realisiert werden. Als gute bzw. brauchbare Alternative bietet sich an, perspektivische Verzeichnungen zu ignorieren und den stolzen Neptun steil von unten gegen den Himmel abzulichten. Eine andere Möglichkeit wäre, mit offener Blende und entsprechend geringer Schärfentiefe das Denkmal quasi vor einen unscharfen Hintergrund zu stellen. Mit einem Weitwinkel wird das wohl ein recht schwieriges Unterfangen aber mit ner langen Brennweite sollte es klappen

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