EOS 500D

d-imago am 9. Januar 2011

Nunja, nachdem die kalte Jahreszeit momentan nicht sehr viel hergibt, gerade jetzt wo der Schnee in Nürnberg schon fast wieder gänzlich geschmolzen ist, wirkt gerade alles grau und trist. Gerade aus diesem Grund habe ich mir mal die Mühe gemacht, mein nächstes Nachtshooting zu planen. Bei der Auswahl der Locations habe ich mich dieses Mal an der Pegnitz orientiert und mir den Henkerssteg und die Fleischbrücke in der Nürnbgerger Altstadt herausgesucht. Hier erhoffe ich mir die Möglichkeit, mal etwas mit Lichtreflexionen und Spiegelungen zu experimentieren.
Die Equipment-Wahl

Weil ich natürlich nicht alles mitschleppen will, habe ich geplant, neben der Kamera samt Objektiv nur noch folgendes Equipment mitzunehmen:

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Stativ
Denn gerade wenn man bei wenig Licht fotografiert ist es unverzichtbar. Ich werde neben meinem Dreibein-Stativ auch mein neues Gorillapod mitnehmen um es zumindest mal auszuprobieren. Eigentlich sollte sich ja fast überall eine Möglichkeit bieten, es zu befestigen.

WeiterlesenNachtshooting planen

d-imago am 16. Oktober 2010

Heutzutage bekommt der in die Kamera integrierte Blitz im Bereich der digitalen Fotografie eine immer größere Bedeutung da er durch die hohe Empfindlichkeit aktueller Sensoren Aufgaben übernehmen kann, welche früher externen Blitzen vorbehalten waren. Vorweg möchte ich hier gleich erklären, dass ich damit nicht sagen will, dass externe Blitze überflüssig seien. Die bekannten, großen Vollformatkameras kommen auch ohne eingebauten Blitz daher.

Bei meiner Canon EOS 500D wird der eingebaute Blitz in der Vollautomatik und bei den Motivprogrammen automatisch dazugeschaltet. Seine Aufladezeit beträgt etwa 3 Sekunden. Demzufolge kann man bei Reihenaufnahmen nur alle drei Sekunden auslösen. Natürlich lässt sich über das kameraeigene Menü der Blitz auch ganz deaktivieren.

Ein interessantes Feature ist die Blitzbelichtungskorrektur damit lässt sich die Wirkung des Blitzes um +/- 2 Belichtungswerte beeinflussen. Wer viel mit der Blitzbelichtungskorrektur arbeitet, tut gut daran, über die Individualfunktionen eine Taste dafür zu belegen. Bei der EOS 500D muss die automatische Belichtungsoptimierung ausgeschaltet sein damit diese Korrektur funktioniert. Übrigends funktioniert die Belichtungskorrektur auch über die Av-Taste.

WeiterlesenDer Blitz

d-imago am 9. September 2010

Bevor ich zum eigentlichen Punkt komme, gibt es diesmal eine kleine Vorgeschichte als Einleitung. Wie meinen treuen Lesern sicherlich bewusst ist, beschäftige ich mich seit November mit dem Thema Fotografie. Einige meiner Aufnahmen (also zumindest diejenigen welche ich als sehenswert betrachte) habe ich hier auch in der Bildergalerie veröffentlicht. Erlerntes und angeeignete Erkenntnisse schreibe ich zusätzlich hier nieder. Einerseit´s um den Input für mich selbst nochmal aufzuarbeiten und andererseits um mein aufgearbeitetes Wissen auch anderen zur Verfügung zu stellen.

Seit November hat sich auch einiges an Kleinzubehör zu meine Canon EOS 500D angesammelt wie Speicherkarten, ein Fernauslöser, ein Stativ und zu guter Letzt eine 50mm Festbrennweite. Nach dem x-ten Dialog mit anderen Hobbyfotografen zu denen sich auch meine Mutter zählt über gute Objektive, neue Kameramodelle und vieles mehr, wurde ich immer wieder darin bestätigt, dass Fotografieren ein kostspieliges Hobby ist. Als ob ich das nicht vorher wusste…

Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern habe ich schon einige Bilder gezeigt – manche schauen sich auch regelmäßig in der Galerie um und deren Feedback war bis auf wenige Ausnahmen doch immer recht positiv. Aber ist so ein Urteil auch objektiv oder sagt man nur aus reiner Höflichkeit einfach mal was nettes?

WeiterlesenFotoagenturen: erstes Erfolgserlebnis

d-imago am 7. September 2010

Heute möchte ich ein paar Zeilen über die EOS 60D von Canon verfassen, die demnächst auf der Photokina vorgestellt wird. Leider bot sich mir noch keine Gelegenheit, die Kamera mal vorab in Händen zu halten – aber die Eckdaten klingen schon mal vielversprechend ich versuche dennoch nich euphorisch zu werden und werde hier die wichtigsten features mit meiner EOS 500D vergleichen:

* 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
* neue kreative Möglichkeiten
* Dreh- und schwenkbarer, 7,7 cm großer LCD-Bildschirm im Format 3:2
* 1080p Full-HD Videos
* DIGIC 4
* ISO-Bereich von 100 bis 6400; erweiterbar auf ISO 12800
* Serienaufnahmen mit bis zu 5,3 Bilder/s mit Pufferspeicher für maximal 58 JPEG komprimierte Bilder
* Weitbereich Autofokus mit 9 AF-Kreuzsensoren
* iFCL-Belichtungsmesssystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen

WeiterlesenDie EOS 60D von Canon

d-imago am 10. August 2010

Vergangenen Samstag war der Christopher Street Day in Nürnberg. Dies war für mich ein willkommener Anlass, endlich mal wieder mit kompletter Ausrüstung loszuziehen um einige Aufnahmen zu machen. Außerdem hat mich Lor, ein befreundeter Bondage-Künstler darum gebeten, ihm dort behilflich zu sein. Er nahm mit seinem Bondagerahmen am Umzug teil und hatte das Gerät anschließend bis in die Nacht auf dem Jakobsplatz stehen. Nebenbei habe ich ihm beim Auf- und Abbau geholfen.

Das ganze hat sich dann als durchaus anstrengend erwiesen, mehrmals den Umzug zu überholen, ständig auf der Suche nach möglichst guten Standorten von denen ich meine Aufnahmen machte. Dementsprechend kaputt war ich dann am nächsten Tag. Aber die Mühe hat sich gelohnt, ich konnte doch einige brauchbare Bilder schießen und hatte während des Tages noch einige Shootings mit “Lor´s Opfern” – Seine Künste waren dort eine große Attraktion.

WeiterlesenChristopher Street Day 2010 in Nürnberg

d-imago am 2. Juli 2010

Dieses Thema bietet sich förmlich als Ergänzung zum zuletzt veröffentlichten Artikel über den Weißabgleich an. Heute dreht sich alles um den manuellen Farbabgleich. Dieser ist jedoch nur von Nöten, wenn es auf höchste Farbgenauigkeit ankommt oder für den Fall dass man für eine Blitzanlage, Reproeinrichtung oder Kaltlicht-Makrobeleuchtung den optimalen Weißabgleich ermitteln möchte. Dann bleibt meist fast nur die manuelle Einstellung. Über vorher angefertigte Referenzaufnahmen schafft man sich die notwenige Grundlage zur Ermittlung der eigenen individuellen Korrekturwerte. Eigentlich könnte man auch Farbstiche welche durch einen ungenauen Weißabgleich entstehen mittels Bildbearbeitung korrigieren – dies ist aber auch mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.

Am Besten erstellt man Referenzaufnahmen von einer Weißabgleichskarte wie zum Beispiel die Gretag-Macbeth Munsell Weißabgleich- oder Graukarte. Sie ermöglicht es in einer kontrollierten Studioumgebung einen schnellen, korrekten und vor allem einen reproduzierbaren Weißabgleich vorzunehmen. Hierzu muss man auf die Weiß- oder Graufläche manuell scharf stellen und man sollte mittels Programmautomatik belichten. Besonders wichtig dabei ist, dass die Testaufnahme unter den gleichen Lichtbedingungen wie sie für die eigentliche Aufnahme herrschen sollen gemacht wird.

WeiterlesenManueller Farbabgleich

d-imago am 13. Juni 2010

Vergangenen Freitag hat endlich einmal das Wetter gepasst und so hab ich mich spontan mitsamt meiner Kamera auf mein Fahrrad geschwungen und bin mal eben zum Nürnberger Tiergarten geradelt. Das Wetter war richtig toll und mir sind immerhin ein paar brauchbare Bilder gelungen. Diese wollte ich Euch auch nicht ganz vorenthalten und habe bereits den Galerie-Bereich entsprechend erweitert.

Blöd war allerdings, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, mir ein Tele-Objektiv zu kaufen. Die ganzen Aufnahmen habe ich mit dem Kit-Objektiv gemacht. Dem Objektiv fehlt es dann doch deutlich an Brennweite. Das hätte ich mir selbst ja auch denken können – aber ich hatte ja eigentlich auch nur das Ziel verfolgt, die Kamera bei Tieraufnahmen auszuprobieren. Etwas mit der Blenden- und der Zeitautomatik experimentieren. Erforschen, wie die Kamera auf unterschiedliche Lichtsituationen reagiert. Einfach auch mal zu kucken, welche Auswirkungen es auf ein Motiv hat, wenn man mehrfach den eigenen Standort verlagert – gerade in einer weitläufigen Anlage.

WeiterlesenDer Tiergarten in Nürnberg

d-imago am 13. April 2010

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung innerhalb des Objektivs um die Lichtstärke die auf den Sensor trifft zu steuern. Die in Wechselobjektiven eingebaute Blendenvorrichtung hat gewissermaßen große Ähnlichkeit mit der Iris des menschlichen Auges. Daher stammt auch der Begriff “Irisblende”.
Bei der Blende handelt es sich um durch ganz dünne, durch einzelne Lamellen stufenlos verstellbare kreisförmige Öffnung im Objektiv mit der die sogenannte Blendenöffnung eingestellt wird. Anhand der maximal möglichen Blendenöffnung wird die Lichtstärke eines Objektivs definiert. Bei der Blendenzahl wiederum handelt es sich um eine Verhältniszahl die unabhängig von der Brennweite die relative Öffnung eines Objektivs beschreibt. Festgelegt werden die Blendenöffnungen über die internationale Blendenreihe. Dieser von der Brennweite unabhängige Blendenwert gilt außnahmslos bei jedem Objektiv.

Zur Veranschlaulichung hier mal etwas konkreter: Wechselt man von einer Blendenstufe in die nächsthöhere, wird die Fläche der kreisrunden Blendenöffnung exakt um die Hälfte verkleinert. Damit wäre der Flächeninhalt bei Blende 4 nur noch halb so groß wie bei Blende 2,8. Die Veränderung der Blende um einen vollen Wert hat eine Verdopplung bzw. Halbierung des Belichtungswertes zur Folge. Aktuelle Spiegelreflexkameras wie auch meine EOS500D steuern die Blendenöffnung jedoch nicht nur in vollen Stufen. Ich hab z.B. die Möglichkeit wahlweise mit halben oder 1/3 Blendenstufen zu arbeiten und so den Lichteinfall durchs Objektiv noch etwas feiner regulieren.

WeiterlesenDie Blende

d-imago am 10. April 2010

Im Gegensatz zur Vollautomatik, bei der es nur möglich ist, Bildgröße und Betriebsart zu steuern, bietet die Kreativ-Automatik der Canon EOS 500D noch einige zusätzliche Einstellmöglichkeiten. Sie ist quasi selbsterklärend und gerade für Leute die zum ersten Mal eine Spiegelreflexkamera in den Händen halten durchaus hilfreich.

Die Funktion “Hintergrund: Unscharf <-> Scharf” verändert die Blendenpriorität von offener Blende mit geringer Schärfentiefe bis zur geschlossenen Blende für höhere Schärfentiefe.

Die Funktion “Belichtung: Dunkler <-> Heller” bitete die Möglichkeit eine Belichtungskorrektur um +/- 1 Belichtungsstufe in 0,5er Schritten vorzunehmen.

WeiterlesenDie Kreativ-Automatik (CA)

d-imago am 8. April 2010

Auch als Cropfaktor bekannt. Zumindest stolpert man ab und an mal über den Begriff während der Suche nach einem neuen Objektiv. Relevant ist er lediglich für Leute, welche sich ein Wechselobjektiv zulegen das für´s Kleinbildformat gedacht ist, aber an einer APS-C Kamera montiert werden soll. Meine EOS 500D ist z.B. solch eine Kamera. Zur besseren Übersicht der gängigen Sensorgrößen:

WeiterlesenBrennweitenfaktor