Brennweite

d-imago am 30. Mai 2010

Wer kennt es nicht: Keine Familienfeier ohne Gruppenaufnahme. Für den kreativen Fotografen ist das natürlich ein Horror – aber da kommt man meist nicht drum herum. Wem klingen Sätze wie “Du bist doch Fotograf” oder “Du kennst Dich doch von uns am Besten mit Fotografieren aus!” vom letzten mal noch immer in den Ohren. Und keiner hat große Lust, gerade auf einer Feier den Buhmann zu spielen. Hier wären wir heute bei den Wurzeln der Fotografie – der Dokumentation! Und ganz egal wie man persönlich dazu steht, man macht dann doch den Anderen eine Freude und gestaltet ein wohl geordnetes Gruppenbild auf dem jeder gut zu erkennen ist und auch noch gut aussieht. Also möchte ich mich heute mal diesem Thema annehmen.

WeiterlesenGruppenaufnahmen

d-imago am 13. April 2010

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung innerhalb des Objektivs um die Lichtstärke die auf den Sensor trifft zu steuern. Die in Wechselobjektiven eingebaute Blendenvorrichtung hat gewissermaßen große Ähnlichkeit mit der Iris des menschlichen Auges. Daher stammt auch der Begriff “Irisblende”.
Bei der Blende handelt es sich um durch ganz dünne, durch einzelne Lamellen stufenlos verstellbare kreisförmige Öffnung im Objektiv mit der die sogenannte Blendenöffnung eingestellt wird. Anhand der maximal möglichen Blendenöffnung wird die Lichtstärke eines Objektivs definiert. Bei der Blendenzahl wiederum handelt es sich um eine Verhältniszahl die unabhängig von der Brennweite die relative Öffnung eines Objektivs beschreibt. Festgelegt werden die Blendenöffnungen über die internationale Blendenreihe. Dieser von der Brennweite unabhängige Blendenwert gilt außnahmslos bei jedem Objektiv.

Zur Veranschlaulichung hier mal etwas konkreter: Wechselt man von einer Blendenstufe in die nächsthöhere, wird die Fläche der kreisrunden Blendenöffnung exakt um die Hälfte verkleinert. Damit wäre der Flächeninhalt bei Blende 4 nur noch halb so groß wie bei Blende 2,8. Die Veränderung der Blende um einen vollen Wert hat eine Verdopplung bzw. Halbierung des Belichtungswertes zur Folge. Aktuelle Spiegelreflexkameras wie auch meine EOS500D steuern die Blendenöffnung jedoch nicht nur in vollen Stufen. Ich hab z.B. die Möglichkeit wahlweise mit halben oder 1/3 Blendenstufen zu arbeiten und so den Lichteinfall durchs Objektiv noch etwas feiner regulieren.

WeiterlesenDie Blende

d-imago am 11. April 2010

Die Canon EOS 500D verfügt wie viele Kameras die ich bisher in Händen gehalten habe über ein Automatikprogramm für Landschaftsaufnahmen. Hauptmerkmal daran ist eine Ausrichtung auf möglichst große Schärfentiefe sowie das Abschalten des internen Blitzes – wichtig für Langzeitbelichtungen wie sie bei Aufnahmen während der Dämmerung vorgenommen werden. Wer jedoch nicht auf einen Blitz verzichten möchte und auch die Blende manuell einstellen will sollte dann doch besser zur Zeitautomatik (Av) wechseln.

Die klassische Bildaufteilung einer Landschaftsaufnahme ist ein markanter Vordergrund, weiträumiger Hintergrund und ein scharfer Hintergrund. Die Horizontlinie verläuft am Anfang des oberen Bilddrittels. Der Himmel hat eine gut durchgezeichnete Wolkenstruktur.

Bei dieser Gelegenheit habe ich noch ein paar (hoffentlich) nützliche Tipps für gute Landschaftsaufnahmen:
Zur Landschaftsfotografie gehören aber nicht nur weiträumige Übersichten mit dem Weitwinkel. Kleine Ausschnitte, Details, eingefangen mit einer langen Brennweite ergeben sehr oft interessante Bilder mit entsprechend großer Aussagekraft.

WeiterlesenLandschaftsfotografie