Belichtung

d-imago am 20. Mai 2010

Aufnahmen bei Gegenlicht und die damit verbundenen hohen Kontraste machen eine exakte Messung der Belichtung so ganz besonders schwer. Der automatisch ermittelte Messwert bei allen Messmethoden abgesehen von der Spotmessung erfordert eine manuelle Korrektur um etwa ein bis zwei Belichtungsstufen wenn man einen leuchtenden Rand um das meist dunkel wirkende Hauptmotiv vermeiden möchte.

WeiterlesenGegenlichtaufnahmen

d-imago am 15. Mai 2010

Bei Feuerwerksaufnahmen handelt es sich um typische Langzeitbelichtungen. Schliesslich will man ja mehr als nur winzige Punkte auf dunklem Hintergrund sondern schöne Lichtspuren. Wenn die Lichtspuren nicht verzittern sollen, braucht man zunächst eine stabile Unterlage oder ein Stativ. Die Intensität der Leuchtspuren wird einerseits über die Blendenöffnung und andererseits über den ISO-Empfindlichkein gesteuert. Aber Vorsicht! Bei zu großer Blendenöffnung oder zu hohem ISO-Wert können die Lichtspuren überstrahlen und erheblich an Farbintensität verlieren. Mit der Belichtungszeit steuert man die Länge der Lichtspuren.

WeiterlesenFeuerwerk

d-imago am 5. April 2010

Durch die Verschlusszeit entscheidet ein Fotograf ob sein Bild scharf oder unscharf abgebildet wird. Bei all den verschiedenen Motivprogrammen und Automatik-Einstellungen die eine Spiegelreflexkamera so bietet wird dies so weit es die gegebenen Lichtverhältnisse zulassen, auch berücksichtigt. Ein kreativer Fotograf möchte sich aber nicht permanent von seiner Kamera bevormunden lassen, sondern seine ganz persönlichen Vorstellungen realisieren. Bewegung allgemein wie z.B. fließendes Wasser, ein Jogger oder fahrender Sportwagen, wirken meist wesentlich dynamischer wenn sie in einem scharfen Umfeld in ihrer Bewegung unscharf hervorgehoben werden. Dazu muss man selbst eine Verschlusszeit vorwählen und so entscheiden, ob bewegte Objekte “eingefroren” werden oder verschwommene Konturen erhalten sollen. Das Kreativprogramm “Blendenautomatik” wählt hier die zur vorausgewählten Verschlusszeit passende Blende.

WeiterlesenTv – Die Blendenautomatik

d-imago am 27. März 2010

Av ist die Abkürzung für Aperture value priority, allgemein bekannt unter dem Begriff Blendenvorwahl. Übrigends findet man diesen Begriff kaum in der Dokumentation zu seiner Canon Kamera (wie Ihr ja sicher wisst, habe ich ja eine) – die dortige Übersetzung lautet “Verschlusszeitautomatik”.

Viele Fotografen verlassen sich auf die Einstellung mit der Blendenvorwahl weil sich mit der festen Blendenvoreinstellung lediglich die Belichtungszeit ändert. Die Schärfentiefe selbst, die ja von der eigentlichen Blendenöffnung bestimmt wird, bleibt an sich konstant.

Stellt der Fotograf auf eine offene Blende (kleine Blendenzahl) hat er die Sicherheit, dass seine Kamera in diesem Programm die kürzest mögliche Belichtungszeit wählen wird. So reduziert sich die Gefahr von verwackelten Bildern. Auch sieht er das Bild mit der identischen Schärfentiefe im Sucher wie später auf dem Foto.

Kombiniert mit der ISO-Automatik erhält man somit einen enorm großen Bereich für die Zeitautomatik, wenn man bedenkt, dass der automatisch gesteuerte Zeitenbereich bei meiner EOS 500D von 1/4000 Sekunde bis 30 Sekunden reicht.

WeiterlesenAv – Die Blendenvorwahl