Architektur

d-imago am 16. April 2011

Wie der Titel bereits vermuten lässt, beschäftige ich mich im heutigen Artikel mit der fotografischen Abblildung von Architektur. Es gibt sogar einige Fotografen, welche sich auf dieses Themengebiet kommerziell festgelegt haben. Deren Arbeiten umfassen jedoch wesentlich mehr als das simple Fotografieren von hübschen Häusern und Fabriken am Wegesrand. So lange sich ein größeres Bauvorhaben noch in der Planungsphase befindet besteht die Hauptaufgabe darin, Fotografien von Modellen anzufertigen um das Bauvorhaben darzustellen. Während der Bauzeit wird der Entstehungsprozess des Bauwerkes auf der Baustelle dokumentiert. Nach Fertigstellung wird das Gebäude zu guter letzt in seinem aktuellen Zustand fotografisch dokumentiert. Um es kurz auf dem Punkt zu bringen, Architekturfotografie im eigentlichen Sinne ein Teil der Dokumentarfotografie und ist sehr an die Genres Sachfotografie, Industriefotografie und Landschaftsfotografie angelehnt.
Herangehensweise

Wie eben auch bei den meisten anderen Aufnahmebereichen stellt sich auch bei der Architekturfotografie zuallererst die Frage nach dem späteren Verwendungszweck der Aufnahmen. Allein schon ein Architekt würde das Gebäude anders aufnehmen als ein Baustatiker beziehungsweise Bausachverständiger. Mal ganz davon abgesehen wie es ein reisender oder Amateurfotograf betrachtet.

WeiterlesenArchitekturfotografie

d-imago am 12. März 2011

Nach einer anstrengenden und arbeitsreichen Woche melde ich mich hier zurück aus Berlin – natürlich mit einigen Fotografien im Gepäck. Die Bilder werde ich auch unbearbeitet in der Galerie veröffentlichen, sobald sie endgültig gesichtet sind. Von Montag bis einschließlich Mittwoch war ich beruflich in meiner Funktion als Systemadministrator zu Gast auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB), der weltweit größen Fachmesse rund um das Reisebusiness. Aufgrund der Tatsache, dass mein Trolley schon sehr gut gefüllt war, reiste ich nur mit kleiner Kamera-Ausrüstung. War ja auch nicht geziehlt als Fototour gedacht – aber ein paar tolle Aufnahmen sollten dennoch mit drin sein.

Montag Morgen, es ist saukalt in Berlin und ich mache mich zunächst mit dem Bus vom Flughafen Tegel auf richtung Hotel am Alexanderplatz. Nach der Anmeldung im Hotel kurz aufs Zimmer um danach die Zeit zum Fotografieren noch möglichst gut nutzen zu können. Schließlich war ich für Nachmittag bereits am Messezentrum verabredet. Zunächst entstanden ein paar Aufnahmen am Alexanderplatz bis ich einen Wegweiser richtung Brandenburger Tor entdeckte. Ist ja gar nicht mal so weit… also habe ich mich zu fuß richtung Brandenburger Tor geknipst. Ein paar Meter weiter kommt dann ja bereits das Bundestagsgelände. Leider ist es bereits seit November weitläufig durch die Polizei abgesperrt – das hat mich aber trotzdem nicht davon abgehalten, einmal eine Runde entlang der Absperrung zu drehen. Anschließend dann zu Fuß wieder zurück zum Alexanderplatz – die Tour schafft man locker in drei bis vier Stunden und ich kann jedem in Berlin empfehlen, diese Strecke auf Schuster´s Rappen zurückzulegen.

WeiterlesenZu Gast in Berlin

d-imago am 19. September 2010

In meinem heutigen Artikel möchte ich mich mit dem Thema Panorama-Fotografie beschäftigen. Ich persönlich bearbeite meine Panoramas entweder mit Adobe Photoshop oder PhotoStitch von Canon welches bei meiner Kamera dabei war. Zunächst die einfachste Art Panorama-Bilder zu erstellen ist immer noch die oben oder unten beschnittene Weitwinkelaufnahme. Aktuelle DSLR´s mit ihren hohen Auflösungen über 15 Megapixel lassen das schon so manchen interessanten Streifenausschnitt zu, ohne dass man Qualitätseinbußen zu befürchten hat.

Echte Panoramaaufnahmen entstehen aber doch erst mit speziellen Kameras, die bis zu 360° Panoramen an einem Stück aufnehmen, oder aber durch die Montage mehrerer Einzelaufnahmen. Um große Panoramen herzustellen, nutze ich Adobe Photoshop, jedoch auch das bei meiner Kamera beiliegende Canon PhotoStitch lassen sich sehr leicht ziemlich gute Resultate erziehlen. Es muss ja auch nicht gleich ein 360° Panorama sein. Aus zwei bis drei Aufnahmen welche mit normaler Brennweite erstellt wurden, lässt sich mehr oder minder im Handumdrehen eine qualitativ hochwertige Superweitwinkelaufnahme realisieren.

Trotz der doch recht hohen Toleranz bei automatisierten Panorama-Funktionen in aktuellen Bildbearbeitungsprogrammen sollte man dennoch auf einiges dabei achten. Die Bilder brauchen einen lückenlosen Anschluss daher sollten sie mindestens um 20% überlappen. Auch sollten die einzelnen Aufnahmen nicht unterschiedlich kippen oder verkantet werden. Das geht zwar auch freihändig, mit etwas Sorgfalt, aber ein stabiles Stativ, wenn möglich mit Panoramaschwenkkopf und Wasserwaage, reduziert die Anzahl an fehlgeschlagenen Versuchen erheblich.

WeiterlesenPanorama-Aufnahmen

d-imago am 1. Juni 2010

Das Glas als Fläche oder Form ist immer eine fotografische Herausforderung. Reflexionen und Spiegelungen sind immer genau dort, wo sie stören! Glas als Fläche findet man auf vielen Architekturaufnahmen. Bei den riesigen Glasflächen moderner Gebäude bekommen Spiegelungen sogar eine entscheidende Bildwirkung. Je nach Aufnahmewinkel findet sich die Nachbarlandschaft oder der Himmel mehr oder weniger stark verzerrt in den Glasflächen wieder. Bereits geringe Standortveränderungen des Fotografen zaubern neue Bilder.

Aber nicht immer sind Spiegelungen auch erwünscht. Der fotografische Blick durch die Schaufensterscheibe oder die Aufnahme eines verglasten Bildes sollten nicht gerade durch undefinierte Licht- und Schattenformen beeinträchtigt werden. Hier bleibt nur der Standortwechsel oder aber auch der Einsatz eines Polarisationsfilters.

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