Actionfotografie

d-imago am 28. September 2010

Hierbei sind sicherlich nicht nur die berühmten Formel 1 Rennen gemeint, die man sich als Zuschauer nur von der Trübüne aus mit extrem langen Brennweiten einigermaßen dynamisch und die Rennboliden formatfüllend fotografieren kann. Es sind vielmehr die vielen kleineren lokalen Veranstaltungen, die man hautnah miterleben kann und die dementsprechend fotografisch sehr ergiebig sind.

Will man fahrende Fahrzeuge einfangen, eigenen sich Kurven als Standorte besonders günstig. Die Autos sind hier meist langsamer und der Blick auf das Fahrzeug ändert sich in kurzer Zeit von der Frontal- über die Seiten- zur Rückansicht. Man muss als Fotograf nicht nur richtig schnell sein und die Kamera richtig vorbereiten. Die Brennweite hängt vom Standort ab, ein Telezoom mit längeren Brennweiten ist hier meist von Vorteil und Objektiven mit Bildstabilisator sollte man unbedingt vorziehen.

Die Belichtungseinstellungen kann man getrost der Kamera überlassen. Wenn man selbst noch nicht so versiert ist könnte man auch auf das Sportprogramm zurückgreifen. Hier noch einige Funktionen die aktiviert sein sollten, bezogen auf Canon DSLR´s:

* AI Servo
* Reihenaufnahme
* ISO-Automatik

Eben was auch das Sportprogramm automatisch aktivieren würde. Und nicht zu vergessen, kurze Belichtungszeiten können hier sehr von Vorteil sein. Jetzt muss man nur noch einen nicht zu knappen Bildausschnitt wählen, damit die Verfolgung des Motivs mit der Kamera nicht zu schwierig wird. Beim Bildausschnitt sollte man immer daran denken, dass vor dem Fahrzeug mehr Raum bleibt als hinter ihm.

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d-imago am 20. August 2010

Ergänzend zu meinem letzten Artikel über das Fotografieren am Wasser, bietet sich so ein Artikel über Wassersport förmlich an.

Wie bei fast allen anderen Sportarten auch, benötigt man als Fotograf zunächst eine möglichst lange Brennweite. So weit so gut, schließlich kann man Wassersport-Events gewöhnlich auch nur vom Ufer aus beobachten und viele Bilder entfalten ihre Besondere Wirkung erst in Großaufnahme. Weil auch Wassersportaufnahmen von der Dynamik schneller Bewegungen leben, störende Hintergründe dabei möglichst in Unschärfe versinken sollen, sind die Blendenvorwahl bei Zeitautomatik und ein möglichst lichtstarkes Objektiv die idealen Voraussetzungen.

Wem es im wesentlichen mehr auf eine informative Sportfotografie und weniger auf eine effektvolle Gestaltung ankommt, ist gut damit beraten, auf allzu strenges Seitenlicht und natürlich auch auf Gegenlicht zu verzichten. Auch werden stärkere Reflektionen des Sonnenlichts auf der Wasseroberfläche die Belichtung in Richtung Unterbelichtung verfälschen.

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d-imago am 3. Juni 2010

Gerade wer sich mit der Tierfotografie ernsthaft auseinandersetzen möchte, jedoch noch nicht allzuviel Erfahrung sammeln konnte, sollte sein fotografisches Training mit Haustieren beginnen. So lange es sich um die eigenen Tieren in vertrauter Umgebung handelt, kann man sich wesentlich mehr auf die Bildgestaltung konzentrieren.

Eigentlich muss man bei Tieraufnahmen ähnlich wie bei Kinderaufnahmen vorgehen. Als wichtigste Empfehlung habe ich folgenden Tipp: Auf “Augenhöhe” fotografieren! Dabei ist die Bauchlage oftmals nicht zu vermeiden – auch wenn´s unkomfortabel ist. Ein weiterer, sehr wichtiger Grundsatz ist, dass im Normalfall mindestens ein Auge zu sehen sein sollte – denn auch beim Tier ist der Kopf mit dem Gesicht und den Augen stark charakterisierend.

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d-imago am 15. Mai 2010

Bei Feuerwerksaufnahmen handelt es sich um typische Langzeitbelichtungen. Schliesslich will man ja mehr als nur winzige Punkte auf dunklem Hintergrund sondern schöne Lichtspuren. Wenn die Lichtspuren nicht verzittern sollen, braucht man zunächst eine stabile Unterlage oder ein Stativ. Die Intensität der Leuchtspuren wird einerseits über die Blendenöffnung und andererseits über den ISO-Empfindlichkein gesteuert. Aber Vorsicht! Bei zu großer Blendenöffnung oder zu hohem ISO-Wert können die Lichtspuren überstrahlen und erheblich an Farbintensität verlieren. Mit der Belichtungszeit steuert man die Länge der Lichtspuren.

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d-imago am 5. April 2010

Durch die Verschlusszeit entscheidet ein Fotograf ob sein Bild scharf oder unscharf abgebildet wird. Bei all den verschiedenen Motivprogrammen und Automatik-Einstellungen die eine Spiegelreflexkamera so bietet wird dies so weit es die gegebenen Lichtverhältnisse zulassen, auch berücksichtigt. Ein kreativer Fotograf möchte sich aber nicht permanent von seiner Kamera bevormunden lassen, sondern seine ganz persönlichen Vorstellungen realisieren. Bewegung allgemein wie z.B. fließendes Wasser, ein Jogger oder fahrender Sportwagen, wirken meist wesentlich dynamischer wenn sie in einem scharfen Umfeld in ihrer Bewegung unscharf hervorgehoben werden. Dazu muss man selbst eine Verschlusszeit vorwählen und so entscheiden, ob bewegte Objekte “eingefroren” werden oder verschwommene Konturen erhalten sollen. Das Kreativprogramm “Blendenautomatik” wählt hier die zur vorausgewählten Verschlusszeit passende Blende.

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