d-imago am 31. März 2010

Wer sich mit der Theorie des Fotografierens beschäftigt liest ab und an den Satz “mit dieser Einstellung wird der Vordergrund und Hintergrund automatisch scharf gestellt”. Diese Aussage ist so nicht ganz korrekt. Diese Einstellung schließt einen rechnerischen Kompromiss zwischen dem gewünschten Schärfentiefebereich und dem fototechnisch-optisch Machbaren. A-DEP nutzt die gegebenen Schärfentiefe-Möglichkeiten optimal aus. Hierzu relevante Variablen sind der Aufnahmeabstand, die Brennweite sowie die Blendenöffnung. Die Schärfentiefenautomatik aktiviert je nach Motiv verschiedene Autofokusmessfelder und errechnet aus den gewonnenen Messwerten eine optimale Schärfeeinstellung und schließt die Blende entsprechend um möglichst alle Ebenen scharf zu stellen. Das ist bei meiner EOS 500D von Canon der Fall und Kameras anderer Hersteller arbeiten an sich gleich.

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d-imago am 27. März 2010

Av ist die Abkürzung für Aperture value priority, allgemein bekannt unter dem Begriff Blendenvorwahl. Übrigends findet man diesen Begriff kaum in der Dokumentation zu seiner Canon Kamera (wie Ihr ja sicher wisst, habe ich ja eine) – die dortige Übersetzung lautet “Verschlusszeitautomatik”.

Viele Fotografen verlassen sich auf die Einstellung mit der Blendenvorwahl weil sich mit der festen Blendenvoreinstellung lediglich die Belichtungszeit ändert. Die Schärfentiefe selbst, die ja von der eigentlichen Blendenöffnung bestimmt wird, bleibt an sich konstant.

Stellt der Fotograf auf eine offene Blende (kleine Blendenzahl) hat er die Sicherheit, dass seine Kamera in diesem Programm die kürzest mögliche Belichtungszeit wählen wird. So reduziert sich die Gefahr von verwackelten Bildern. Auch sieht er das Bild mit der identischen Schärfentiefe im Sucher wie später auf dem Foto.

Kombiniert mit der ISO-Automatik erhält man somit einen enorm großen Bereich für die Zeitautomatik, wenn man bedenkt, dass der automatisch gesteuerte Zeitenbereich bei meiner EOS 500D von 1/4000 Sekunde bis 30 Sekunden reicht.

Verschlusszeitautomatik (Av)

Der wohl eher gebräuchliche Begriff, kurz meist einfach Zeitautomatik genannt, gehört zu den Kreativprogrammen. Bei der Zeitautomatik wird eine Blende fest eingestellt und die Kamera sucht sich dazu die passende Belichtungszeit. Eine äußerst beliebte Automatikeinstellung bei Berufsfotografen. Wer bewusst mit der Schärfentiefe gestalten will, kommt um dieses Programm nicht herum.

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d-imago am 19. März 2010

Aufnahmefilter sind nicht nur dazu da, das Objektiv vor Staub und Schmutz zu schützen ;-)

Auch wenn Konversionsfilter zum Angleichen von Farbtemperaturen an das Aufnahmematerial gottseidank der Vergangenheit angehören, sind Aufnahmefilter auch in der digitalen Fotografie nicht gänzlich überflüssig. Der einstellbare bzw. auch der automatische Weißabgleich ist eine der ganz großen Errungenschaft im Bereich der digitalen Fotografie! Zu den heutzutage gebräuchlichen und auch wirklich sinnvollen Filtern zählen der Neutralgraufilter und der Polarisationsfilter. Was die Notwendigkeit von UV- und Skylight-Filter anbelangt, hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Mein UV-Filter dient zugegebenermaßen in erster Linie dazu, mein Objektiv vor Staub zu schützen. Zu erwähnen wären da noch graue und farbige Verlaufsfilter um Bildverfremdungen vorzunehmen – aber in Zeiten von Photoshop sind die eher überflüssig. Willkommen im digitalen Zeitalter! Eintrag weiterlesen »

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d-imago am 16. März 2010

Anfang Februar war ich im Naturkunde Museum in Karlsruhe. Viele Exponate befinden sich in Aquarien bzw. Terrarien und an sich auch sehr dankbare Motive. Gerade für Anfänger wie mich ;-)

Schlange

Die erste Erkenntnis, zu der ich dann prompt nach der ersten Aufnahme kam lautete Blitz = doof! Also gleich wieder weg damit und etwas mit den ISO-Werten experimentiert. Kurz hatte ich auch mal die ISO-Automatik ausprobiert aber gerade bei schlechter beleuchteten Aquarien kommt diese scheinbar auch an ihre Grenzen.

Hier möchte ich mal ein paar Tipps und Hinweise geben, für all diejenigen, die sich auch mal mit Kamera ins Museum verirren Eintrag weiterlesen »

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d-imago am 5. März 2010

Seit November habe ich meine Spiegelreflexkamera von Canon und muss sagen, ich bereue den Kauf keineswegs. Als absoluter Anfänger wie ich einer bin, konnte ich doch schon das ein oder andere gelungene Foto schießen. Gekauft habe ich die Kamera im Kit mit dem EF-S 18-55 1:3.5-5.6 IS Objektiv. Im Freien bin ich damit logischerweise sehr schnell an seine Grenzen gestoßen aber über die Bildqualität kann ich mich nicht beklagen – Der Profi kennt sicher die Unterschiede und weiß viel besser worauf er kucken muss. An Zubehör sind mittlerweile noch ein Stativ von Cullmann, die Fernbedienung RC5, eine vernünftige Tasche sowie ein paar SDHC Speicherkarten dazugekommen.

Die Bedienung der EOS 500D ist sehr intuitiv und jeder der mal was von Verschlusszeit, Blende, ISO oder Belichtungskorrektur gehört hat, findet sich sehr schnell (auch ohne Handbuch) mit der Kamera zurecht.

Demnächst könnt Ihr auf dieser Seite nach und nach meine Bilder bewundern und diese Seite auch mit weiteren Beiträgen füllen.

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