Zubehör

d-imago am 16. Oktober 2010

Heutzutage bekommt der in die Kamera integrierte Blitz im Bereich der digitalen Fotografie eine immer größere Bedeutung da er durch die hohe Empfindlichkeit aktueller Sensoren Aufgaben übernehmen kann, welche früher externen Blitzen vorbehalten waren. Vorweg möchte ich hier gleich erklären, dass ich damit nicht sagen will, dass externe Blitze überflüssig seien. Die bekannten, großen Vollformatkameras kommen auch ohne eingebauten Blitz daher.

Bei meiner Canon EOS 500D wird der eingebaute Blitz in der Vollautomatik und bei den Motivprogrammen automatisch dazugeschaltet. Seine Aufladezeit beträgt etwa 3 Sekunden. Demzufolge kann man bei Reihenaufnahmen nur alle drei Sekunden auslösen. Natürlich lässt sich über das kameraeigene Menü der Blitz auch ganz deaktivieren.

Ein interessantes Feature ist die Blitzbelichtungskorrektur damit lässt sich die Wirkung des Blitzes um +/- 2 Belichtungswerte beeinflussen. Wer viel mit der Blitzbelichtungskorrektur arbeitet, tut gut daran, über die Individualfunktionen eine Taste dafür zu belegen. Bei der EOS 500D muss die automatische Belichtungsoptimierung ausgeschaltet sein damit diese Korrektur funktioniert. Übrigends funktioniert die Belichtungskorrektur auch über die Av-Taste.

WeiterlesenDer Blitz

d-imago am 28. August 2010

Heute möchte ich mich mal dem Thema Stative widmen und warum es gut, zwei davon zu besitzen.

Selbst im Zeitalter des Bildstabilisators ist ein Stativ definitiv nicht überflüssig. Eher ganz im Gegenteil. Da braucht man einfach nur an Sachen wie die Movie-Funktion, Langzeitbelichtung, Selbstauslöser oder sehr lange Brennweiten denken. In Heim- und Profistudios sind gute Stative ebenfalls weit verbreitet. Man kommt also trotz Bildstabilisatoren nicht an einem Stativ vorbei. Noch ein sehr gutes Beispiel: Bei Makro- oder Still-Live-Aufnahmen kommt es neben maximaler Schärfe auch auf große Schärfentiefe an. Wenn das Licht nicht optimal ist, muss unter Umständen stark abgeblendet werden. Um das wiederum auszugleichen verlängert man die Belichtungszeit und schon geht ohne Stativ eigentlich fast nichts mehr. Dementsprechend groß ist auch das Angebot an verschiedenen Stativen für alle denkbaren Verwendungszwecke. Vom kleinen Tisch- oder Klemmstativ über Einbein- bis zu einem breiten Spektrum an Dreibeinstativen reicht das Sortiment.

In Reise- Reportage-, Sport- oder Tierfotografie, also in Bereichen in denen Objektive mit langen Brennweiten zum Einsatz kommen, sehr kurze Belichtungszeiten nicht immer realisierbar sind, die Kamera weitestgehend beweglich sein muss und jedes Gramm Gewicht eine Rolle spielt, haben sich vor allem Einbeinstative bewährt.

Bei den Dreibeinstativen stehen Stabilität und Gewicht in direktem Zusammenhang, was für mich der Grund ist, weshalb ich zwei besitze wie der eine oder andere Fotograf sicherlich auch. Hintergrund ist, dass beim Fotografieren mit relativ schweren Teleobjektiven ein robustes und stabiles Stativ unverzichtbar ist. Schwere Stative haben die Eigenschaften, dass sie besonders tragfähig, standfest und vibrationsarm sind.

WeiterlesenDas Stativ

d-imago am 21. Juli 2010

Dieser Artikel richtet sich an diejenigen, welche gerade frisch in die digitale Spiegelreflex-Fotografie einsteigen. An sich sind Neueinsteiger gut beraten, wenn sie sich zunächst ein Kit aus Body und dazu passendem Objektiv kaufen. Der Mehrpreis kann meist eher vernachlässigt werden und man kann direkt loslegen und die ersten Gehversuche mit der neuen Kamera unternehmen. Doch irgendwann kommen die meisten Amateure ins Grübeln: Das Kit-Objektiv reicht nicht mehr aus, um den inzwischen gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. Zu wenig Tele, zu lichtschwach, nicht scharf genug oder der Focus ist zu langsam und so weiter… Das Problem lässt sich durch den Kauf eines neuen Objektives scheinbar relativ einfach lösen. Nur welche Optik aus der schier unüberschaubaren Angebotsvielfalt ist für mich nun die richtige?

Während sich die Frage nach der richtigen Brennweite recht einfach anhand der hauptsächlich fotografierten Motive klären lässt, sieht es bei der Preisspanne schon ganz anders aus: Reicht ein günstiges Objektiv, sollte man doch etwas mehr ausgeben oder muss es doch die gewöhnlich sehr teuere Spitzenklasse sein? Eine universelle und allgemeingültige Antwort darauf gibt es schlichtweg nicht, denn die persönlichen Ansprüche sind ebenso unterschiedlich wie die vorhandenen Budgets.

WeiterlesenKleiner Objektivguide

d-imago am 10. Juli 2010

“Wenn Du unbedingt mit Deiner Eos 500D abtauchen willst, kommste um ein spezielles Unterwassergehäuse nicht herum!” So lautete das Fazit eines befreundeten Fotografen zum Thema Unterwasserfotografie und welches Equipment man dazu verwenden sollte.Zur Urlaubszeit wohl gerade die richtige Diskussion ;-)

Das ist nun eine sehr verallgemeinerte Darstellung und naja wer nun lediglich schnorcheln möchte, für den wird sich die Anschaffung wohl eher weniger lohnen. Da ist der Kauf einer wasserdichten Sucherkamera, wie es sie von verschiedenen Kamera Herstellern gibt, wohl wesentlich sinnvoller. Beim Kauf einer solchen sollte man auf eine möglichst kurze Weitwinkeleinstellung und eine sehr kurze Naheinstelldistanz (Makromodus).

Beim Stöbern im Internet bin ich auf das Unterwassergehäuse von Ikelite gestoßen. Es ist aus klarem Polykarbonat und bis zu einer Tiefe von 60 Meter wasserdicht. Alle funktionen meiner Eos 500D bleiben auch unter Wasser sicher bedienbar. Die Beschreibung klingt schon mahl sehr vielversprechend – jedoch für einen Preis von gut 1250 Euro wohl auch das Mindeste was ich hier erwarte.

WeiterlesenUnterwasseraufnahmen

d-imago am 20. Mai 2010

Aufnahmen bei Gegenlicht und die damit verbundenen hohen Kontraste machen eine exakte Messung der Belichtung so ganz besonders schwer. Der automatisch ermittelte Messwert bei allen Messmethoden abgesehen von der Spotmessung erfordert eine manuelle Korrektur um etwa ein bis zwei Belichtungsstufen wenn man einen leuchtenden Rand um das meist dunkel wirkende Hauptmotiv vermeiden möchte.

WeiterlesenGegenlichtaufnahmen

d-imago am 8. April 2010

Auch als Cropfaktor bekannt. Zumindest stolpert man ab und an mal über den Begriff während der Suche nach einem neuen Objektiv. Relevant ist er lediglich für Leute, welche sich ein Wechselobjektiv zulegen das für´s Kleinbildformat gedacht ist, aber an einer APS-C Kamera montiert werden soll. Meine EOS 500D ist z.B. solch eine Kamera. Zur besseren Übersicht der gängigen Sensorgrößen:

WeiterlesenBrennweitenfaktor

d-imago am 19. März 2010

Aufnahmefilter sind nicht nur dazu da, das Objektiv vor Staub und Schmutz zu schützen ;-)

Auch wenn Konversionsfilter zum Angleichen von Farbtemperaturen an das Aufnahmematerial gottseidank der Vergangenheit angehören, sind Aufnahmefilter auch in der digitalen Fotografie nicht gänzlich überflüssig. Der einstellbare bzw. auch der automatische Weißabgleich ist eine der ganz großen Errungenschaft im Bereich der digitalen Fotografie! Zu den heutzutage gebräuchlichen und auch wirklich sinnvollen Filtern zählen der Neutralgraufilter und der Polarisationsfilter. Was die Notwendigkeit von UV- und Skylight-Filter anbelangt, hier gehen die Meinungen sehr auseinander. Mein UV-Filter dient zugegebenermaßen in erster Linie dazu, mein Objektiv vor Staub zu schützen. Zu erwähnen wären da noch graue und farbige Verlaufsfilter um Bildverfremdungen vorzunehmen – aber in Zeiten von Photoshop sind die eher überflüssig. Willkommen im digitalen Zeitalter!

WeiterlesenAufnahmefilter