Fotografie

d-imago am 5. August 2011

Heute möchte ich Euch ein Model und Fotografen Verzeichnis mit über 30.000 Models, Modelagenturen und Visagisten vorstellen. Bei Stylished.de handelt es sich um eine Kontaktplattform für Models, Fotografen und Modelagenturen. Ebenfalls kann man hier auch Kontakte zu Friseuren, Visagisten und Hostessen knüpfen.

Personenfotografie ist definitiv ein interessantes Betätigungsfeld für Fotografen und die darunter fallenden subgenres sind sehr vielfältig. Ob Fashion und Lifestyle oder Werbung bis hin zu Kunst wie Aktfotografie und Pin-Up Fotografie – das alleine das Spektrum der Menschenfotografie ist bereits sehr vielseitig. Schon lange bevor ein Fotoshooting stattfinden kann muss man sich als Fotograf hierbei um sehr viele organisatorische Belange kümmern wie das Finden einer geeigneten und thematisch passenden Fotolocation, der Buchung von Visagistin oder Friseur, passendes Fotoequipment abgestimmt auf die Gegebenheiten vor Ort und natürlich mindestens ein adäquates Model. Zu letztgenanntem lässt sich über die verschiedenen im Netz angebotenen Modelverzeichnisse wie eben zum Beispiel Stylished.de der Kontakt ganz leicht herstellen.

WeiterlesenModels und Fotografen auf Stylished.de

d-imago am 16. April 2011

Wie der Titel bereits vermuten lässt, beschäftige ich mich im heutigen Artikel mit der fotografischen Abblildung von Architektur. Es gibt sogar einige Fotografen, welche sich auf dieses Themengebiet kommerziell festgelegt haben. Deren Arbeiten umfassen jedoch wesentlich mehr als das simple Fotografieren von hübschen Häusern und Fabriken am Wegesrand. So lange sich ein größeres Bauvorhaben noch in der Planungsphase befindet besteht die Hauptaufgabe darin, Fotografien von Modellen anzufertigen um das Bauvorhaben darzustellen. Während der Bauzeit wird der Entstehungsprozess des Bauwerkes auf der Baustelle dokumentiert. Nach Fertigstellung wird das Gebäude zu guter letzt in seinem aktuellen Zustand fotografisch dokumentiert. Um es kurz auf dem Punkt zu bringen, Architekturfotografie im eigentlichen Sinne ein Teil der Dokumentarfotografie und ist sehr an die Genres Sachfotografie, Industriefotografie und Landschaftsfotografie angelehnt.
Herangehensweise

Wie eben auch bei den meisten anderen Aufnahmebereichen stellt sich auch bei der Architekturfotografie zuallererst die Frage nach dem späteren Verwendungszweck der Aufnahmen. Allein schon ein Architekt würde das Gebäude anders aufnehmen als ein Baustatiker beziehungsweise Bausachverständiger. Mal ganz davon abgesehen wie es ein reisender oder Amateurfotograf betrachtet.

WeiterlesenArchitekturfotografie

d-imago am 12. März 2011

Nach einer anstrengenden und arbeitsreichen Woche melde ich mich hier zurück aus Berlin – natürlich mit einigen Fotografien im Gepäck. Die Bilder werde ich auch unbearbeitet in der Galerie veröffentlichen, sobald sie endgültig gesichtet sind. Von Montag bis einschließlich Mittwoch war ich beruflich in meiner Funktion als Systemadministrator zu Gast auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB), der weltweit größen Fachmesse rund um das Reisebusiness. Aufgrund der Tatsache, dass mein Trolley schon sehr gut gefüllt war, reiste ich nur mit kleiner Kamera-Ausrüstung. War ja auch nicht geziehlt als Fototour gedacht – aber ein paar tolle Aufnahmen sollten dennoch mit drin sein.

Montag Morgen, es ist saukalt in Berlin und ich mache mich zunächst mit dem Bus vom Flughafen Tegel auf richtung Hotel am Alexanderplatz. Nach der Anmeldung im Hotel kurz aufs Zimmer um danach die Zeit zum Fotografieren noch möglichst gut nutzen zu können. Schließlich war ich für Nachmittag bereits am Messezentrum verabredet. Zunächst entstanden ein paar Aufnahmen am Alexanderplatz bis ich einen Wegweiser richtung Brandenburger Tor entdeckte. Ist ja gar nicht mal so weit… also habe ich mich zu fuß richtung Brandenburger Tor geknipst. Ein paar Meter weiter kommt dann ja bereits das Bundestagsgelände. Leider ist es bereits seit November weitläufig durch die Polizei abgesperrt – das hat mich aber trotzdem nicht davon abgehalten, einmal eine Runde entlang der Absperrung zu drehen. Anschließend dann zu Fuß wieder zurück zum Alexanderplatz – die Tour schafft man locker in drei bis vier Stunden und ich kann jedem in Berlin empfehlen, diese Strecke auf Schuster´s Rappen zurückzulegen.

WeiterlesenZu Gast in Berlin

d-imago am 9. Januar 2011

Nunja, nachdem die kalte Jahreszeit momentan nicht sehr viel hergibt, gerade jetzt wo der Schnee in Nürnberg schon fast wieder gänzlich geschmolzen ist, wirkt gerade alles grau und trist. Gerade aus diesem Grund habe ich mir mal die Mühe gemacht, mein nächstes Nachtshooting zu planen. Bei der Auswahl der Locations habe ich mich dieses Mal an der Pegnitz orientiert und mir den Henkerssteg und die Fleischbrücke in der Nürnbgerger Altstadt herausgesucht. Hier erhoffe ich mir die Möglichkeit, mal etwas mit Lichtreflexionen und Spiegelungen zu experimentieren.
Die Equipment-Wahl

Weil ich natürlich nicht alles mitschleppen will, habe ich geplant, neben der Kamera samt Objektiv nur noch folgendes Equipment mitzunehmen:

*
Stativ
Denn gerade wenn man bei wenig Licht fotografiert ist es unverzichtbar. Ich werde neben meinem Dreibein-Stativ auch mein neues Gorillapod mitnehmen um es zumindest mal auszuprobieren. Eigentlich sollte sich ja fast überall eine Möglichkeit bieten, es zu befestigen.

WeiterlesenNachtshooting planen

d-imago am 26. Dezember 2010

Nachdem ich nun in meinem letzten Artikel das Thema High-Key-Fotografie kurz umrissen habe, möchte ich das Gegenteil, nämlich die High-Key-Fotografie nicht außen vor lassen. Wie im letzten Artikel, geht es primär darum, zu beschreiben, was denn eine High-key Aufnahme ist.

Bilder, welche nur aus sehr hellen Tönen und nur sehr wenigen akzentuierenden dunklen Linien und Flächen bestehen, werden im allgemeinen als Hig-key-Bilder bezeichnet. Sehr häufig ist auch von “Weiß in Weiß” die Rede. Dieser Effekt wird noch zusätzlich durch eine mehr oder minder starke Überbelichtung verstärkt. Das Motiv an sich, muss aber ebenfalls nur aus sehr hellen Farbtönen bestehen. Im heimischen Studio sollte man neben einem hellen Hintergrund auch auf eine sehr weiche Ausleuchtung achten. Mit dieser Technik werden oftmals Damenportraits oder Hochzeitsaufnahmen realisiert – ich habe jedoch auch bereits die eine oder andere so umgesetzte Aktaufnahme mittlerweile entdeckt.

Dies ist ein sehr gutes Einsatzgebiet um mit manuellen Belichtungskorrekturen zu arbeiten und vielleicht auch etwas zu experimentieren. Leider kommt man wie bei Low-key Aufnahmen auch hier um eine nachträgliche Bildbearbeitung nicht herum.

WeiterlesenHigh-key Aufnahme

d-imago am 24. Dezember 2010

Heute möchte ich die Frage “Was ist eine Low-Key Aufnahme?” grundsätzlich beantworten. Derartige Aufnahmen findet man recht häufig in der Akt- und Erotikfotografie – aber auch Gläser und ähnliche Objekte lassen sich auf diese Art und Weise sehr effektvoll in Szene setzen.

Low-Key Bilder bestehen in erster Linie aus sehr dunklen Bildtönen und nur wenigen hellen Bildanteilen wie zum Beispiel Streif- und Gegenlichtsituationen mit dunklem Hintergrund. Hinsichtlich der Belichtungsmessung sind soche Bildsituationen eine Herausforderung an den Fotografen. Hier sollte man sich nicht auf das Automatikprogramm der Kamera verlassen denn wie wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die dunklen Bildpartien aufzuhellen. Wichtig ist bei der Low-key-Fotografie, geziehlt die hellen Partien zu messen, was heutzutage dank der Spotmessung ja keine große Herausforderung mehr sein dürfte. Wenn es mal schnell gehen muss, kann man sich auch mit einer Belichtungsreihe ganz gut behelfen. Dennoch ist bei Low-key Aufnahmen fast schon zwangsläufig eine Nachbearbeitung der Bilder am Computer notwendig. Mittels Bidbearbeitung lassen sich noch einige dunkle Bildpartien geziehlt nachbelichten oder aber auch die eine oder andere zu hell geratene Bildpartie mittels Stempelfunktion noch verschwinden lassen. Häufig muss man auch die Lichterpartien noch etwas aufhellen.

WeiterlesenLow-key Aufnahme

d-imago am 30. Oktober 2010

Nachdem ich im letzten Artikel bereits auf die grundlegenden Elemente der Aktfotografie eingegangen bin, möchte ich mich heute der abwechslungsreichen inzenierung von Aktaufnahmen widmen. Bei der Aktfotografie geht es um viel mehr als nur Nacktheit. Jedoch einfach eine hübsche Frau in Dessous oder nackt im Studio vor einem schlichten Hintergrund abzulichten lockt mittlerweile kaum mehr jemand hinterm Ofen hervor. Schlimmstenfalls wirken die Aufnahmen lieblos und durchaus auch langweilig. Hier gilt es, noch ein paar weitere Elemente mit einfließen zu lassen um die Bilder optisch noch mehr aufzuwerten, gar hochwertiger erscheinen zu lassen. Und hier wären wir dann auch schon bei den Ansätzen, die ich Euch diesmal mit auf den Weg geben möchte – dabei natürlich nicht übertreiben aber gut und sinnvoll kombinieren!

Sinnliche Posen

Ein ganz entspannter Gesichtsausdruck und dabei geschlossene Augen vermitteln dem Betrachter ein Gefühl von Sinnlichkeit. Dabei entsteht noch ein ganz interessanter Nebeneffekt: Weil das Schließen der Augen die von außen einwirkenden Reize minimiert, kann sich das Model ganz auf seine Körperhaltung konzentrieren. Bei liegenden Posen sorgt ein Hohlkreuz für gute Körperspannung. So lassen sich vorteilhaft geschwungene Körperlinien erziehlen.

Leidenschaft und Hingabe

Gerade so Kleinigkeiten wie ein leicht geöffneter Mund, eine oder ein paar wenige Haarstränen vor den Augen oder einfach ein verrutschter Träger geben dem Motiv den nötigen Hauch von Leidenschafft. Der Betrachter selbst wird jedoch meist von einem direkten Blick am stärksten angezogen. Deshalb ist es nie verkehrt, das Model etwas mit der Kamera flirten zu lassen. Nimmt man dann noch einen Faltreflektor oder einfach ein Stück Styroporplatte aus dem Baumarkt zu Hilfe, lassen sich damit die Gesichtspartien geziehlt etwas aufhellen. Dadurch wird das Gesicht stärker hervorgehoben und der Ausdruck gewinnt weiter an Kraft.

WeiterlesenAktfotografie gekonnt inszenieren

d-imago am 27. Oktober 2010

Aktfotografie ist für viele Fotografen die Königsdisziplin der Fotografie. Darüber lässt sich natürlich streiten aber einfach ist sie wiederum auch nicht. Fototechnisch betrachtet ist sie so kompliziert oder einfach wie jede Personenaufnahme. Je nach Spezialisierung des befragten Fotografen wird man hier immer unterschiedliche Antworten bekommen. Der schwierige Part liegt hier mehr auf Seiten des Modells. Es ist nunmal nicht jedem gegeben, nackt vor einer Kamera oder besser gesagt vor einem Fotografen zu posen. Auch besteht hier die nicht ganz unbegründete Furcht vor unerwünschten Veröffentlichungen. Hier sollten ganz klare und schriftliche Vereinbarungen getroffen werden wie zum Beispiel ein Fotomodell-Vertrag. Damit ist nicht nur das Modell geschützt, auch der Fotograf kann dann seine Bildrechte besser verwerten. Und immer daran denken, dass das Einstellen eines Bildes auf der Homepage auch eine Veröffentdlichung ist, welche vom Modell abgesegnet werden muss.

Grundlagen der Aktfotografie

Spätestens bei den ersten eigenen Dessous- oder Aktbildern merkt man erst mal selbst, wie viel Fingerspitzengefühl hier vom Fotograf abverlangt wird um die Bilder mit der erforderlichen Leichtigkeit zu versehen. Akt mag vielleicht der sensibelste Bereich der Fotografie sein, doch er ist auch mit einer der kreativsten. Eine etwas zurückhaltende Vorgehensweise kann durchaus von Vorteil sein, doch sollte man sich nicht vor Herausforderungen scheuen – es kann sich unter Umständen lohnen!

WeiterlesenGrundlagen der Aktfotografie

d-imago am 23. Oktober 2010

Die Blitzsynchronzeit

Mit der Synchronisationszeit einer Kamera wird normalerweise die kürzest mögliche Verschlusszeit beim Blitzen angegeben. Bei dem in meiner EOS 500D verwendeten Schlitzverschluss wird die Belichtungszeit durch einen Spalt bestimmt, welcher über das Bildfeld abläuft. Der Spalt wird von zwei Verschlussvorhängen gebildet. Mit dieser Technik lassen sich sehr kurze Verschlusszeiten realisieren. Beim Einsatz eines Blitzes muss dieser Spalt aber kurzzeitig das gesamte Bildfeld freigeben. Die kürzest mögliche Zeit, in der das gesamte Bildfeld freigegeben wird nennt man Synchronisationszeit. Die EOS 500D zum Beispiel schaftt das in 1/200 Sekunde.

Fotografiert man nun mit der Programmautomatik (P), arbeitet die Kamera mit 1/60 Sekunde als längste mögliche Blitzsynchronisationszeit und verkürzt diese bei hellem Umgebungslicht auf bis zu 1/200 Sekunde. Gerade durch diese Synchronzeitsteuerung sind auch ausgewogene Blitzaufnahmen bei hellerem Tageslicht möglich. Hier nun ein paar kleine Hinweise für EOS 500D Benutzer!

Wer mit dem Kreativprogramm Verschlusszeitautomatik (Av) mit Blitzlicht arbeitet, kann mittels der Individualfunktion C.Fn-3 drei Optionen festlegen:

WeiterlesenDie Blitzsynchronisation

d-imago am 14. Oktober 2010

Vergangenen Sonntag war ich mal wieder zu Besuch bei meinen Eltern und der goldene Oktober hatte sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Das Laub hat sich größtenteils bereits gefärbt und wurde sehr effektvoll von der Sonne angeleuchtet. Das hat mich dazu animiert, eine kleine Tour mit meiner Kamera zu unternehmen, bevor´s wieder nach Hause in die Stadt geht. Also Kamera geschnappt und los geht´s.

Algersdorf ist ein kleiner Ort im Grünen (wenn man so will), zur Gemeinde Kirchensittenbach gehörend und liegt unterhalb von Hohenstein – die Burg Hohenstein befindet sich ja unter anderem auch in der Galerie. Der Ort liegt richtig idyllisch gelegen mitten im Sittenbachtal – genau richtig zum Entspannen. Die Region ist bei Wanderern und Mountainbikern sehr beliebt. Algersdorf selbst ist ein kleiner, ruhiger Ort mit alten Bauernhäusern und viel Natur.

WeiterlesenFototour rund um Algersdorf